Aktuelle Themen in unserem Ort

Aktuelle Termine

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So. 19. Januar: Jahreshaupt-versammlung des Bürgervereins

So. 23. Februar: LiKüRa-Zug

15.-17. Mai: Maifest JGV Ramersdorf muss ausfallen wegen COVID-19

So. 05.07.: Edelweißpiraten-Tour 2020 Wanderung zum Felsensee mit Musik

17.-18. Okt.: Kirmes in Ramersdorf muss ausfallen wegen COVID-19

 

08. Oktober 2019

25. Januar 2019

20. April 2020

06. Dezember 2019

11. Februar 2020

02. Mai 2020

Edelweißpiraten-Tour zu Gast in Ramersdorf -

Rückblick: Wanderung mit Musik am 05.07.2020

19. November 2020

Die Steinbrüche und Seen entlang des Rheinhöhenweges, am Ennert und den nördlichen Ausläufern des Siebengebirges gelegen, kennt jeder Ortsansässige. Was jedoch viele nicht wissen ist, dass dieses Gebiet in den späten 1930er Jahren und auch noch während des zweiten Weltkrieges regelmäßig von den Kölner Edelweißpiraten für Ausflüge genutzt wurde.

 

Die Edelweißpiraten waren eine Gruppierung des passiven und in Einzelfällen auch des aktiven Widerstandes während der Nazizeit. Sie bestanden aus Jugendlichen beiden Geschlechts, die sich fernab von den diktatorischen Zwängen des NS-Staates ihre eigene Freiheit bewahren wollten. Im Sieben-gebirge und in den Wäldern rund um Dornheckensee, Blauen See und Märchensee verbrachten die Edelweißpiraten oft ihre Freizeit. Dabei wurden Lieder aus der Bündischen Jugend gesungen, manche von ihnen dichteten diese oder andere Lieder der verfeindeten HJ in ironischer Weise um - teilweise mit regimekritischen Texten. Die Edelweißpiraten wurden von der Gestapo verfolgt und in den späteren Kriegsjahren mit immer härteren Strafen versehen, einige wurden hingerichtet.

Um das Andenken an die damaligen Edelweißpiraten zu bewahren, veranstaltet der Edelweißpiratenclub e.V. jedes Jahr ein Festival in Köln, welches 2020 aufgrund der Corona-Pandemie jedoch nicht in der gewohnten Form stattfinden konnte. Daher wurde im Sommer eine „Edelweißpiratentour“ veranstaltet, bei der die Mitglieder, Nachfahren und interessierte Personen Wanderungen an verschiedene Orte aus der Historie der Edelweißpiraten unternehmen konnten.

Eine dieser Wanderungen fand am Samstag, den 05. Juli 2020 in Kooperation mit dem Bürgerverein Ramersdorf statt. Vom U-Bahnhof hinauf zu den vorgenannten Seen machten sich ca. 80 Personen auf den Weg, um an verschiedenen Stationen Geschichten über die Edelweißpiraten, aber auch Wissenswertes zu den Ramersdorfer „Schauplätzen“ zu erfahren. Musikalisch wurde das Ganze begleitet von Luana & Co mit Gitarrenklängen und Gesang, ganz in der Tradition der damaligen Edelweißpiraten.

 

An dieser Stelle möchten wir uns herzlich bei Herrn Hans-Peter Bürkner aus Oberkassel bedanken, der den Kontakt hergestellt und maßgeblich bei der Organisation mitgewirkt hat. Ebenso gilt unser Dank Herrn Jan Krauthäuser vom Vorstand des Edelweißpiratenclub e.V., der sehr authentische Einblicke in das Leben und Wirken der Edelweißpiraten geben konnte.

Für den General-Anzeiger haben wir die Wanderung nochmal wiederholt. Den Zeitungsartikel dazu finden Sie hier. Mehr über das Edelweißpiraten-Festival und die Edelweißpiratentour 2020 finden sie unter diesem Link: www.edelweisspiratenfestival.de

  

Auszüge aus Erzählungen von Hans Fricke (1926-2015)

»Wir sind bis in den Spätsommer fast jedes Wochenende auf Fahrt gegangen. Unsere Ziele waren Oberkassel-Niederdollendorf, dort waren einige kleinere Seen (Märchensee, Felsensee und der Blaue See). Es befanden sich dort einige Höhlen in denen wir übernachtet haben, und wo wir ungestört waren. Der Drachenfels war ebenfalls ein Ziel, so wie der Rolandsbogen, wo wir auf halber Höhe einen sehr schönen Lagerplatz hatten. (…)

Auf unseren Fahrten nahmen wir Farbe und Pinsel mit. Wir malten an Felswänden und Mauern einen Galgen mit Hakenkreuz und der SS in der Schlinge. Mir wurde erst nach dem Krieg bewusst, wie gefährlich und leichtsinnig wir gehandelt haben. (…)

1943 haben wir eine Fahrt ins Siebengebirge gemacht. Dort trafen wir Edelweißpiraten aus Düsseldorf und Wuppertal. Wir haben uns mit ihnen für Pfingsten nach Oberdollendorf zum Blauen See verabredet. Es waren ungefähr 50 EP die sich dort trafen. Es wurde beim Lagerfeuer diskutiert, neue Lieder wurden vermittelt und natürlich gesungen. Wir hatten unseren Spaß dabei.

Wir Kölner hatten am Felsensee eine Höhle wo wir übernachteten. Es gab dort mehrere kleine Seen und Höhlen oder Stollen. Als wir am nächsten Morgen zu unseren Freunden an den Blauen See wollten, trafen wir nur noch einige Wuppertaler die am Märchensee campiert hatten. Alle anderen waren von der Polizei kassiert worden. Es waren fast 25 aus dem Raum Düsseldorf. Wir mussten nun getrennt und mit äußerster Vorsicht die Heimfahrt antreten, um nicht aufzufallen.«

 

Quelle: Museen Köln, Ausstellung des NS-Dokumentationszentrums

der Stadt Köln, 2004/2005

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Edelweißpiraten am Rhein, um 1940/41

Quelle: NS-Dokumentationszentrum    

der Stadt Köln

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Station mit Musik am Dornheckensee

Weitere Fotos der Wanderung unter diesem Link des Edelweißpiratenclub e.V.

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Artikel General Anzeiger Bonn

vom 14.08.2020

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Kölner Edelweißpiraten am "Felsensee" (Dornheckensee)

 

100 Jahre Herz-Jesu-Kloster -

Schwestern der Franziskanerinnen begehen Jubiläumsjahr

02. Mai 2020

Im Jahr 1920 gründete die Gemeinschaft der Franziskanerinnen von Heiligsten Herzen Jesu – auch genannt Rekollektinnen – das Herz-Jesu-Kloster im Ort Ramersdorf. Die sechs verbliebenen Schwestern des Ordens können mit Stolz auf ihre 100-jährige Geschichte in Ramersdorf zurückblicken.

 

Große Jubiläumsfeiern sind aufgrund der COVID-19-Pandemie nicht möglich in dieser Zeit, daher begingen die Schwestern diesen „runden Geburtstag“ mit einer Messe im kleinsten Kreis. Bei allen Beschränkungen ließ der Bürger-verein, vertreten durch seinen 1. Vorsitzenden Wilfried Mermagen, es sich nicht nehmen, den Schwestern persönlich mit einer Dankesrede zu gratulieren – natürlich mit dem gebotenen Abstand und unter Erfüllung aller Hygieneauflagen. Er erinnerte in seiner Rede an die Geschichte des Klosters und an die Gründung und den Aufbau des Altenheimes nach dem Zweiten Weltkrieg. Auch von den prägenden Persönlichkeiten unter den Schwestern, die in den vielen Jahrzehnten ihres Wirkens in Ramersdorf unvergessen geblieben sind, durften in dieser Laudatio nicht fehlen.  

Der Bürgerverein gratuliert an dieser Stelle nochmals herzlich zum hundert-jährigen Jubiläum und bedankt sich bei den Schwestern für ihr wertvolles Engagement im Ort. 

 

Einen Gastbeitrag zur Geschichte der Franziskanerinnen in Ramersdorf von Schwester Katharina finden Sie hier bzw. im Downloadbereich auf der rechten Seite. Ebenso können Sie den Zeitungsartikel des General-Anzeigers zu den Jubiläumsfeierlichkeiten dort abrufen.

  

Bau des ersten Altenheimes 1948

Festrede zum 100-jährigen Jubiläum

Foto: General-Anzeiger Bonn

Gastbeitrag 100-jähriges Jubiläum

von Schwester Katharina

Artikel General Anzeiger Bonn

vom 28.04.2020

 

Aktuelle Informationen zum Seilbahnprojekt -

Gutachten, Presseberichte und Meinung des Bürgervereins

21. April 2020

​Seit März 2020 liegt der Stadt Bonn ein neues Gutachten für eine Seilbahn von Ramersdorf über das Bundesviertel bis zum Venusberg vor. Den Presse-berichten ist zu entnehmen, dass das Ingenieurbüro Spiekermann die Seilbahnpläne volkswirtschaftlich positiv bewertet. Der Bürgerverein Ramersdorf begrüßt diese Entwicklung grundsätzlich, benennt aber auch Verbesserungs-potenziale bei der rechtsrheinischen Anbindung.

Schon einige Jahren läuft eine Diskussion zu einem Seilbahnprojekt in Bonn. Die Idee ist eine urbane Seilbahn, die von Ramersdorf über den Rhein mit einer oder mehreren Zwischenstationen bis auf den Venusberg führen soll. Nachdem bereits 2017 ein technisches Gutachten über die grundsätzliche Machbarkeit angefertigt wurde, sind zwischenzeitlich auch die wirtschaftlichen Aspekte und das Kosten-Nutzen-Verhältnis näher untersucht worden. Durch die sich konkretisierenden Prüfungen seitens der Stadt Bonn wird das Thema Seilbahn seit einigen Wochen in der Presse und bei verschiedenen Bürgerinitiativen intensiv diskutiert. Wir geben Ihnen hier einen Überblick zum aktuellen Sachstand und wie der Vorstand des Bürgervereins zu dem Vorhaben steht.

Die oben erwähnte Machbarkeitsstudie des beratenden Ingenieurbüros "Verkehr, Städtebau und Umweltschutz GmbH" (VSU) aus Herzogenrath von Mai 2017 kommt zu dem Ergebnis, dass eine Seilbahn grundsätzlich technisch realisierbar ist. Es wurden zwei mögliche Trassenführungen im Abschnitt Bundesviertel - Venusberg identifiziert. Die komplette Machbarkeitsstudie können Sie hier abrufen.

Das im März dieses Jahres fertig gestellte Gutachten des Ingenieurbüros Spiekermann aus Düsseldorf mit Augenmerk auf die Wirtschaftlichkeit liegt uns zu diesem Zeitpunkt nicht vor. Auf der Homepage der Stadt Bonn wird das Ergebnis jedoch nach der sogenannten „standardisierten Bewertung“ als positiv dargestellt. Wie u.a. auch der General-Anzeiger berichtet, ist der volkswirt-schaftliche Nutzen einer solchen Seilbahn gegeben und damit förderwürdig durch das Land NRW. Den gesamten Artikel vom 11.03.2020 können Sie hier lesen.

Der Kölner Express nennt am 05.04.2020 folgende konkrete technische Ergebnisse aus dem Gutachten von Spiekermann Consulting Engineers:

  • Der Trassenverlauf ist vom Schießbergweg (rechtsrheinisch) bis zur Uni-Klinik (linksrheinisch) angedacht.

  • Die Strecke beträgt 4260 Meter.

  • Es gibt fünf Stationen: Schießbergweg, Rheinaue, UN-Campus, Hindenburgplatz, Uniklinik West.

  • Die Strecke soll sich an den vorhandenen Straßenzügen orientieren.

  • Die bönnsche Seilbahn soll aus zwei Einseil-Umlaufbahnen bestehen.

  • Die Fahrzeit auf der Gesamtstrecke beträgt 20 Minuten.

Der Vorstand des Bürgervereins hat sich in den letzten Monaten ebenfalls intensiv mit dem möglichen Seilbahnprojekt auseinandergesetzt, das Thema mit Fachleuten, Vertretern aus Politik, Verwaltung und bürgerlichen Interessens-gruppen eruiert und sich eine Meinung gebildet.

Wir sind zu der Auffassung gekommen, dass eine Seilbahn nicht nur große Chancen für die Stadt Bonn, sondern insbesondere auch für die Ramersdorfer-innen und Ramersdorfer bieten könnte. Die komfortable Erreichbarkeit der medizinischen Einrichtungen auf dem Venusberg für die Anwohner und die Reduzierung des Individualverkehrs in unserem Ort durch eine bessere Vernetzung des ÖPNV sind dabei nur zwei beispielhafte Aspekte.

Gleichzeitig weisen wir aber auch darauf hin, dass bei der Konkretisierung der Pläne einige Betrachtungen nachgeschärft werden sollten, um unerwünschte Fehlentwicklungen zu vermeiden. Eine Haltestelle in Ramersdorf sollte unbedingt eine vollumfängliche und nutzerfreundliche Verknüpfung aller verfügbaren öffentlichen Verkehrsmittel inklusive U-Bahn und Bus berücksichtigen. Daher stellt eine Endhaltestelle Schießbergweg aus unserer Sicht nicht die optimale Lösung dar. Eine Verlängerung zum U-Bahnhof Ramersdorf mit Schießbergweg als Zwischen- bzw. Umlenkstation wäre daher die vorteilhaftere Variante.

Der Bürgerverein hat dem General-Anzeiger eine Presseerklärung zu diesem Thema zukommen lassen. Den am 16.03.2020 veröffentlichten Artikel des General-Anzeigers dazu finden Sie hier.

Die Initiative „Seilbahn für Bonn“ verfolgt auf ihrer Homepage eine gleiche Argumentation und wirbt ebenfalls für die Verlegung der Endhaltestelle an den U-Bahnhof Ramersdorf. Weiterführende Informationen der Initiative erhalten Sie unter diesem Link.

Weiterhin sind wir an einer angemessenen Trassen- und Haltestellengestaltung interessiert, die das vorhandene Ortsbild, Grünflächen und Baumbestände sowie den Lärm- und Emissionsschutz berücksichtigen. Wir verweisen hier auf unsere Stellungnahme zu einer möglichen Entwicklung der Freiflächen am U-Bahnhof vom 08.10.2019, zu finden auf unserer Homepage. Den Artikel dazu erreichen Sie hier.

Beispiel urbane Seilbahn Koblenz

Quelle: www.rheingaulinie.de

mögliche Trassenführungen in Bonn

Quelle: Bundesstadt Bonn

Vorschlag für alternative Trassenführung zur Endhaltestelle U-Bahnhof Ramersdorf

Quelle: www.seilbahnbonn.de

Machbarkeitsstudie VSU GmbH

vom 19.05.2017

Quelle: Bundesstadt Bonn

Artikel General Anzeiger Bonn

vom 11.03.2020

Stellungnahme Bürgerverein Ramersdorf im General-Anzeiger

vom 16.03.2020

 

Jahreshauptversammlung am 19.01.2020 -

Bürgerverein blickt auf ein ereignisreiches Jahr zurück

25. Januar 2020

Am Sonntag, den 19.01.2020 fand die Jahreshauptversammlung des Bürger-vereins statt. Die Mitglieder wählten den amtierenden Vorstand für weitere zwei Jahre. Außerdem wurden die Jubilare geehrt, auf ein ereignisreiches Jahr 2019 zurückgeblickt und die aktuell herausfordernden Themen im Ort besprochen.

Beim Vortragen des Geschäftsberichtes für das abgelaufene Jubiläumsjahr ließ Geschäftsführerin Maren Günter nochmal viele Höhepunkte Revue passieren: Schüürekirmes, Paijastaufe und Ramersdorfer Advent gehören zum festen Bestandteil des Jahreskalenders der Ramersdorfer. Dazu kam 2019 das Jubiläumsfest zum 110-jährigen Bestehen des Bürgervereins im Juni auf der Kommende.

Aber auch bestehende Problemfelder wurden angesprochen und in der Versammlung diskutiert: Lärmschutz im Ort, Verkehrs- und Parkplatzprobleme, Mängel im Umfeld des U-Bahnhofes sind nur einige der Themen, die den Vorstand auch in den nächsten Jahren weiter beschäftigen werden.  

Einen ausführlichen Zeitungsartikel finden Sie hier.

Vorstand des Bürgervereins

Artikel Schaufenster Beuel

vom 06.02.2020

 

Infrastrukturprojekte im Ort -

Brückenersatzneubau A562/S13 und Kanalarbeiten

11. Februar 2020

In Ramersdorf laufen aktuell verschiedene Baumaßnahmen im Bereich der Autobahntrasse A562 und im öffentlichen Straßenraum. Neben der Autobahn-unterquerung für die S13-Bahntrasse werden auf dem P+R Parkplatz unter der Brücke und im Bereich der Oberkasseler Straße Entwässerungssanierungen der A562 durchgeführt.

​Über die Maßnahmen für den Ausbau der S13 haben wir bereits im letzten Jahr berichtet. Die Informationen dazu erhalten Sie mit Mausklick auf das Veröffentlichungsdatum der Artikel vom 16.03.2019 und 18.04.2019.

Darüber hinaus erfolgen derzeit Suchschachtungen und Kanalarbeiten entlang der Autobahnbrücke im Bereich des U-Bahnhofs Ramersdorf. Auf Nachfrage bei Straßen.NRW hat uns Projektleiterin Friederike Schaffrath folgende Informa-tionen zukommen lassen:

Im Rahmen der Brückenersatzneubaumaßnahme A562/S13 wird der Forderung der zuständigen Wasserbehörde Rechnung getragen, die Abführung des Oberflächenwassers von der A562 auf den aktuellsten Stand der Technik zu bringen. Bisher wurde dieses ungefiltert in den Rhein geleitet, was auch mit den heute geltenden Richtlinien zum Umweltschutz nicht mehr in Einklang zu bringen ist. Zu diesem Zweck wird an der Anschlussstelle Bonn-Ramersdorf eine so genannte „Retentionsbodenfilteranlage“, sowie weitere Filter- und Regenwasserstauanlagen und ein Kanal errichtet, der letztlich das gefilterte Oberflächenwasser in den Rhein leitet.

Aufgrund fehlender Tiefenangaben der teils großen Versorgungsleitungen im Boden (Hochspannungskabel, Gastransportleitungen) müssen Such-schachtungen durchgeführt werden, um die exakte Lage der Versorgungs-leitungen zu erfassen. Diese Suchschachtungen werden derzeit durchgeführt. Die Ergebnisse sind Grundlage für den späteren Verlauf des Entwässerungs-kanals.

Die einspurige Verkehrsführung auf der Oberkasseler Straße (Höhe U-Bahnhof) mit Baustellenampel ist diesen vorbeschriebenen Tiefbaumaßnahmen geschuldet. Über die genaue Dauer dieser Baustelle liegen uns leider keine Angaben vor.

Wir werden an dieser Stelle neue Informationen zu den Baumaßnahmen im Ort teilen, wenn wir Kenntnis davon erlangen.

Luftbild U-Bahnareal mit Ort Ramersdorf.

Bauarbeiten im Umfeld A562 / U-Bahnhof 

Luftbild aus Google Earth

 

Einläuten der Weihnachtszeit in Ramersdorf -

Ramersdorfer Advent am 01.12.2019

06. Dezember 2019

Am Sonntag, den 01.12.2019 fand der diesjährige „Ramersdorfer Advent“ statt. Ein vielfältiges Programm aus musikalischen und textlichen Beiträgen sorgte traditionell für vorweihnachtliche Stimmung unter den Gästen, die sich am späten Nachmittag im Clubhaus des TC Blau-Gelb versammelt hatten.

 

In seiner Begrüßungsansprache verlas der 1. Vorsitzende Wilfried Mermagen seinen Wunschzettel, den er aus Ramersdorfer Sicht für das nächste Jahr hat: Verbrauchermarkt, Lärmschutz, Verkehrs- und Parkraumkonzept, Aufwertung U-Bahnhof und Gestaltung Kreisverkehr sind die herausfordernden Themen, die das vergangene Jahr geprägt haben und den Bürgerverein auch noch im neuen Jahr beschäftigen werden.

Im musikalischen Teil traten vier Ramersdorfer Kinder mit Weihnachtsliedern, gespielt auf Klavier und Trommel, auf. Neben der musikalischen Begleitung durch Gregor Kess übernahm Wilfried Mermagen den Gesangspart im Lied

"Der kleine Trommler“. Anschließend gaben die "Bottemelech‘s Jonge" einen bunten Mix sowohl aus traditionellen als auch in rheinischer Mundart vorgetragenen Weihnachtsklassikern zum Besten. Damit löste die Gesangsgruppe ein Geschenk ein, welches sie dem Bürgerverein zu seinem 110-jährigen Bestehen auf der Jubiläumsfeier im Juni überbracht hat.

Auch in diesem Jahr besuchte der Nikolaus die anwesenden Ramersdorfer, stilecht verkörpert durch unser Mitglied Robert Jeschenko. Alle Gäste erhielten von ihm einen kleinen Deko-Tannenbaum als Geschenk, handgefertigt in der Holzwerkstatt von Christian Günter.   

Der Vorstand bedankt sich von Herzen bei allen Künstlern und Mitwirkenden, die den Ramersdorfer Advent mit ihren tollen Beiträgen einmal mehr bereichert haben!

 

Pünktlich zum Einläuten der Adventszeit wurde auch der Weihnachtsbaum auf dem Dorfplatz „An de Löng“ aufgestellt und mit Lichtern geschmückt. Auch hierfür möchten wir an dieser Stelle allen Helfern und Sponsoren danken!

Der Bürgerverein wünscht allen Ramersdorferinnen und Ramersdorfern eine besinnliche Weihnachtszeit, frohe Festtage und einen guten Start ins neue Jahr 2020!

  

 

Der Bund Deutscher Architekten Bonn-Rhein-Sieg hat am 30.09.2019 eine Veranstaltung beim DLR durchgeführt, welche die zukünftige Verkehrs-entwicklung in Bonn zum Thema hatte. Insbesondere wurde der Fokus auf den Verkehrsknotenpunkt U-Bahnhof Ramersdorf gelegt, sowie auf bauliche Entwicklungspotenziale der Flächen zwischen Autobahnbrücke A562 und Oberkasseler Straße.

​Die Stadt Bonn hat 2018 einen Rahmenplan vorgelegt, wie die Flächen des ehemaligen Regierungsviertels zukünftig entwickelt werden sollen. Ziel ist u.a. die Stärkung des ÖPNV, des Fahrradverkehrs und die Errichtung von nutzungsgemischten Quartieren auf verfügbaren Freiflächen. Die rechts-rheinischen Flächen um den Brückenkopf der Konrad-Adenauer-Brücke mit Ramersdorf wurden in diesen Entwicklungsplan mit eingeschlossen.

Das Konzept des Stadtplanungsbüros Cityförster aus Hannover, das bei der BDA-Veranstaltung in seinen Grundzügen vorgestellt wurde, basiert auf vier innerstädtischen Verkehrsumsteigepunkten („City-Hubs“), welche neben mehrschichtigen Verkehrsinfrastrukturen auch Zentrenfunktionen übernehmen sollen. Einer dieser City-Hubs soll demnach der Bereich um den Ramersdorfer U-Bahnhof werden. Neben Bus- und Stadtbahnverkehr und dem möglichen Startpunkt einer Seilbahn über das Bundesviertel zum Venusberg scheint die städtebauliche Nachverdichtung mit größeren Baumassen ein Thema für diesen Standort zu sein. In verschiedenen studentischen Architekturentwürfen wurden Visionen einer Überbauung des U-Bahnareals inklusive der vorgelagerten Freiflächen präsentiert.

Einen Bericht des General-Anzeigers finden Sie unter diesem Link.

Zwar wurde bei der Veranstaltung am 30.09. mehrfach betont, dass es derzeit keine konkreten Pläne zur Errichtung von Gebäuden in diesem Teil von Ramersdorf gibt. Allerdings verdichten sich momentan die Spekulationen über solche Bestrebungen – nicht zuletzt aufgrund des vorgenannten Rahmenplanes und der Tatsache, dass die Attraktivität für Investoren an einem solchen Verkehrsknotenpunkt hoch ist und die Stadt Bonn dadurch mit großen finanziellen Einnahmen rechnen könnte.

Für uns als Ramersdorfer stellen sich natürlich vor diesem Hintergrund verschiedene Fragen, die der Bürgerverein Ramersdorf in jedem Fall aufgreifen wird. Zum einen haben wir selbstredend ein berechtigtes Interesse daran zu erfahren, was die Stadt Bonn mit diesem Areal zukünftig vorhat. Zum anderen ist es uns schon seit längerem ein Anliegen, gewisse Missstände im direkten Umfeld des U-Bahnhofes zu beheben. Schlechte Beleuchtung unter der Brücke, eine nicht funktionstaugliche WC-Anlage, ein unattraktiver Schotterparkplatz sowie weitere gestalterische und funktionale Mängel haben wir gegenüber Vertretern von Stadtverwaltung und Politik schon mehrfach deutlich gemacht und teilweise auch in konkrete Bürgeranträge gefasst.

Wir fragen uns, warum man nicht schon längst die – verglichen mit einer Neuplanung dieses Areals – relativ leicht zu realisierenden Potenziale in Angriff genommen hat. Denn Potenziale hat dieser Standort zweifelsohne: Eine WC-Anlage existiert prinzipiell und könnte mit vergleichsweise moderatem Aufwand saniert werden, im besten Fall sogar mit einem Kiosk erweitert werden. Das Gebiet verfügt darüber hinaus über einen attraktiven Baumbestand mit alten Platanen, welcher bei der Grünvernetzung zwischen Ennert/Rheinaue und nicht zuletzt bei der Verbesserung des Mikroklimas eine wichtige Aufgabe erfüllt.

Um auf die Veranstaltung des BDA zurückzukommen: Uns als Bürgerverein ist bewusst, dass wir uns früher oder später damit auseinandersetzen müssen, nicht nur fiktive Studentenentwürfe an diesem Ort zu betrachten, sondern mit konkreteren Plänen für weitere Neubauflächen im Süden Ramersdorfs. Wir hoffen, dass es den Entscheidungsträgern dann nicht nur darum gehen wird, möglichst viel neue vermarktungsfähige Büroflächen zu errichten, sondern eine maßstäbliche Mischnutzung zu erzeugen, die auch den Einwohnern Ramersdorfs Vorteile verschafft. Ebenso ist uns die Bewahrung von ortshistorischem Brauchtum ein Anliegen, daher muss die Nutzung des auf dieser Fläche befindlichen Festplatzes für das traditionelle Maifest weiterhin möglich sein. Weiterhin erwarten wir, dass vorhandene Missstände an diesem Ort unabhängig von langfristigen Entwicklungsplänen oder Planungsverfahren zeitnah beseitigt werden.

Wir haben folgende Haltung zu einer möglichen Entwicklung des U-Bahnareals:

  • Transparente Kommunikation der Stadt Bonn und der Lokalpolitik zu den Überlegungen und Vorhaben auf dieser Fläche

  • Einbeziehung der Anwohnerinnen und Anwohner des Ortes Ramersdorf bei jeglichen Plänen zur Umgestaltung oder Bebauung

  • Respektvoller Umgang mit vorhandenen Werten und qualitätvollen Strukturen, die der Ort Ramersdorf zu bieten hat

  • Der auf dem Gelände befindliche Festplatz muss erhalten bleiben oder auf einer geeigneten, ortsnahen Ersatzfläche vorgesehen werden

  • Keine weitere Belastung durch den motorisierten Individualverkehr für den Ort Ramersdorf

  • Aufwertung des erweiterten Umfeldes ohne „Angsträume“ inkl. dem Streifen unter der Autobahnbrücke muss gewährleistet werden

  • bestehender Baumbestand ist zu respektieren, die Grünvernetzung entlang Königswinterer Straße und Oberkasseler Straße ist aufrecht zu erhalten

  • neue Baumassen müssen maßstäblich sein, sowohl in Ausdehnung als auch in der Höhenentwicklung

  • kein reines Büroquartier, sondern Mischnutzung mit Einzelhandelsflächen, Restaurants, Arztpraxen, Wohnen etc.

  • Berücksichtigung des Regen- und Abwassermanagements, minimale Flächenversiegelung, keine zusätzlichen Einträge in hochausgelastete Abwasserkanäle, Pufferzonen zur Minderung von Starkregenereignissen 

 

Wenn die Zeit kommt, werden wir unsere Forderungen an die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung mit Nachdruck vertreten. Bitte helfen Sie uns, damit wir als Bürgerverein eine starke Stimme haben und unterstützen Sie unsere Positionen. Nur so können wir die Qualitäten unseres Ortes bewahren und gleichzeitig die sich ergebenden Chancen wahrnehmen.

Übersicht Verkehrskonzept Bonn, 2018 Stadtplanungsbüro Cityförster, Hannover

Quelle: Bundesstadt Bonn / www.bonn.de

Verkehrskonzept mit regionalen Umsteige-punkten und 4 innerstädtischen City-Hubs

Quelle: Vortrag Verena Brehm, Cityförster

Aufsicht Planungsgebiet Studentenarbeiten

Quelle: Google Maps

Luftbild U-Bahnareal mit Ort Ramersdorf.

Luftbild U-Bahnareal von Süden

Quelle: Google Earth

Studentischer Entwurf_U-Bahnareal Ramers

Studentischer Entwurfsbeitrag TH Köln

Quelle: BDA-Veranstaltung 30.09.2019

Zukunftspläne für das U-Bahnareal Ramersdorf

Veranstaltung des BDA am 30.09.2019

08. Oktober 2019

Artikel General Anzeiger Bonn

vom 01.10.2019

Artikel General Anzeiger Bonn

vom 12.11.2019

 

19. November 2020

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