Aktuelle Themen in unserem Ort

Aktuelle Termine

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So. 19. Januar: Jahreshaupt-versammlung des Bürgervereins

So. 23. Februar: LiKüRa-Zug

15.-17. Mai: Maifest JGV Ramersdorf muss ausfallen wegen COVID-19

So. 05.07.: Edelweißpiraten-Tour 2020 Wanderung zum Felsensee mit Musik

17.-18. Okt.: Kirmes in Ramersdorf

16. Juli 2019

16. Juli 2019

08. Oktober 2019

25. Januar 2019

20. April 2020

06. Dezember 2019

11. Februar 2020

Aktuelle Informationen zum Seilbahnprojekt -

Gutachten, Presseberichte und Meinung des Bürgervereins

21. April 2020

 

​Seit März 2020 liegt der Stadt Bonn ein neues Gutachten für eine Seilbahn von Ramersdorf über das Bundesviertel bis zum Venusberg vor. Den Presse-berichten ist zu entnehmen, dass das Ingenieurbüro Spiekermann die Seilbahnpläne volkswirtschaftlich positiv bewertet. Der Bürgerverein Ramersdorf begrüßt diese Entwicklung grundsätzlich, benennt aber auch Verbesserungs-potenziale bei der rechtsrheinischen Anbindung.

Schon einige Jahren läuft eine Diskussion zu einem Seilbahnprojekt in Bonn. Die Idee ist eine urbane Seilbahn, die von Ramersdorf über den Rhein mit einer oder mehreren Zwischenstationen bis auf den Venusberg führen soll. Nachdem bereits 2017 ein technisches Gutachten über die grundsätzliche Machbarkeit angefertigt wurde, sind zwischenzeitlich auch die wirtschaftlichen Aspekte und das Kosten-Nutzen-Verhältnis näher untersucht worden. Durch die sich konkretisierenden Prüfungen seitens der Stadt Bonn wird das Thema Seilbahn seit einigen Wochen in der Presse und bei verschiedenen Bürgerinitiativen intensiv diskutiert. Wir geben Ihnen hier einen Überblick zum aktuellen Sachstand und wie der Vorstand des Bürgervereins zu dem Vorhaben steht.

Die oben erwähnte Machbarkeitsstudie des beratenden Ingenieurbüros "Verkehr, Städtebau und Umweltschutz GmbH" (VSU) aus Herzogenrath von Mai 2017 kommt zu dem Ergebnis, dass eine Seilbahn grundsätzlich technisch realisierbar ist. Es wurden zwei mögliche Trassenführungen im Abschnitt Bundesviertel - Venusberg identifiziert. Die komplette Machbarkeitsstudie können Sie hier abrufen.

Das im März dieses Jahres fertig gestellte Gutachten des Ingenieurbüros Spiekermann aus Düsseldorf mit Augenmerk auf die Wirtschaftlichkeit liegt uns zu diesem Zeitpunkt nicht vor. Auf der Homepage der Stadt Bonn wird das Ergebnis jedoch nach der sogenannten „standardisierten Bewertung“ als positiv dargestellt. Wie u.a. auch der General-Anzeiger berichtet, ist der volkswirt-schaftliche Nutzen einer solchen Seilbahn gegeben und damit förderwürdig durch das Land NRW. Den gesamten Artikel vom 11.03.2020 können Sie hier lesen.

Der Kölner Express nennt am 05.04.2020 folgende konkrete technische Ergebnisse aus dem Gutachten von Spiekermann Consulting Engineers:

  • Der Trassenverlauf ist vom Schießbergweg (rechtsrheinisch) bis zur Uni-Klinik (linksrheinisch) angedacht.

  • Die Strecke beträgt 4260 Meter.

  • Es gibt fünf Stationen: Schießbergweg, Rheinaue, UN-Campus, Hindenburgplatz, Uniklinik West.

  • Die Strecke soll sich an den vorhandenen Straßenzügen orientieren.

  • Die bönnsche Seilbahn soll aus zwei Einseil-Umlaufbahnen bestehen.

  • Die Fahrzeit auf der Gesamtstrecke beträgt 20 Minuten.

Der Vorstand des Bürgervereins hat sich in den letzten Monaten ebenfalls intensiv mit dem möglichen Seilbahnprojekt auseinandergesetzt, das Thema mit Fachleuten, Vertretern aus Politik, Verwaltung und bürgerlichen Interessens-gruppen eruiert und sich eine Meinung gebildet.

Wir sind zu der Auffassung gekommen, dass eine Seilbahn nicht nur große Chancen für die Stadt Bonn, sondern insbesondere auch für die Ramersdorfer-innen und Ramersdorfer bieten könnte. Die komfortable Erreichbarkeit der medizinischen Einrichtungen auf dem Venusberg für die Anwohner und die Reduzierung des Individualverkehrs in unserem Ort durch eine bessere Vernetzung des ÖPNV sind dabei nur zwei beispielhafte Aspekte.

Gleichzeitig weisen wir aber auch darauf hin, dass bei der Konkretisierung der Pläne einige Betrachtungen nachgeschärft werden sollten, um unerwünschte Fehlentwicklungen zu vermeiden. Eine Haltestelle in Ramersdorf sollte unbedingt eine vollumfängliche und nutzerfreundliche Verknüpfung aller verfügbaren öffentlichen Verkehrsmittel inklusive U-Bahn und Bus berücksichtigen. Daher stellt eine Endhaltestelle Schießbergweg aus unserer Sicht nicht die optimale Lösung dar. Eine Verlängerung zum U-Bahnhof Ramersdorf mit Schießbergweg als Zwischen- bzw. Umlenkstation wäre daher die vorteilhaftere Variante.

Der Bürgerverein hat dem General-Anzeiger eine Presseerklärung zu diesem Thema zukommen lassen. Den am 16.03.2020 veröffentlichten Artikel des General-Anzeigers dazu finden Sie hier.

Die Initiative „Seilbahn für Bonn“ verfolgt auf ihrer Homepage eine gleiche Argumentation und wirbt ebenfalls für die Verlegung der Endhaltestelle an den U-Bahnhof Ramersdorf. Weiterführende Informationen der Initiative erhalten Sie unter diesem Link.

Weiterhin sind wir an einer angemessenen Trassen- und Haltestellengestaltung interessiert, die das vorhandene Ortsbild, Grünflächen und Baumbestände sowie den Lärm- und Emissionsschutz berücksichtigen. Wir verweisen hier auf unsere Stellungnahme zu einer möglichen Entwicklung der Freiflächen am U-Bahnhof vom 08.10.2019, zu finden auf unserer Homepage. Den Artikel dazu erreichen Sie hier.

Beispiel urbane Seilbahn Koblenz

Quelle: www.rheingaulinie.de

mögliche Trassenführungen in Bonn

Quelle: Bundesstadt Bonn

Vorschlag für alternative Trassenführung zur Endhaltestelle U-Bahnhof Ramersdorf

Quelle: www.seilbahnbonn.de

Machbarkeitsstudie VSU GmbH

vom 19.05.2017

Quelle: Bundesstadt Bonn

Artikel General Anzeiger Bonn

vom 11.03.2020

Stellungnahme Bürgerverein Ramersdorf im General-Anzeiger

vom 16.03.2020

Jahreshauptversammlung am 19.01.2020 -

Bürgerverein blickt auf ein ereignisreiches Jahr zurück

25. Januar 2020

 

Am Sonntag, den 19.01.2020 fand die Jahreshauptversammlung des Bürger-vereins statt. Die Mitglieder wählten den amtierenden Vorstand für weitere zwei Jahre. Außerdem wurden die Jubilare geehrt, auf ein ereignisreiches Jahr 2019 zurückgeblickt und die aktuell herausfordernden Themen im Ort besprochen.

Beim Vortragen des Geschäftsberichtes für das abgelaufene Jubiläumsjahr ließ Geschäftsführerin Maren Günter nochmal viele Höhepunkte Revue passieren: Schüürekirmes, Paijastaufe und Ramersdorfer Advent gehören zum festen Bestandteil des Jahreskalenders der Ramersdorfer. Dazu kam 2019 das Jubiläumsfest zum 110-jährigen Bestehen des Bürgervereins im Juni auf der Kommende.

Aber auch bestehende Problemfelder wurden angesprochen und in der Versammlung diskutiert: Lärmschutz im Ort, Verkehrs- und Parkplatzprobleme, Mängel im Umfeld des U-Bahnhofes sind nur einige der Themen, die den Vorstand auch in den nächsten Jahren weiter beschäftigen werden.  

Einen ausführlichen Zeitungsartikel finden Sie hier.

Vorstand des Bürgervereins

Artikel Schaufenster Beuel

vom 06.02.2020

Infrastrukturprojekte im Ort -

Brückenersatzneubau A562/S13 und Kanalarbeiten

11. Februar 2020

 

In Ramersdorf laufen aktuell verschiedene Baumaßnahmen im Bereich der Autobahntrasse A562 und im öffentlichen Straßenraum. Neben der Autobahn-unterquerung für die S13-Bahntrasse werden auf dem P+R Parkplatz unter der Brücke und im Bereich der Oberkasseler Straße Entwässerungssanierungen der A562 durchgeführt.

​Über die Maßnahmen für den Ausbau der S13 haben wir bereits im letzten Jahr berichtet. Die Informationen dazu erhalten Sie mit Mausklick auf das Veröffentlichungsdatum der Artikel vom 16.03.2019 und 18.04.2019.

Darüber hinaus erfolgen derzeit Suchschachtungen und Kanalarbeiten entlang der Autobahnbrücke im Bereich des U-Bahnhofs Ramersdorf. Auf Nachfrage bei Straßen.NRW hat uns Projektleiterin Friederike Schaffrath folgende Informa-tionen zukommen lassen:

Im Rahmen der Brückenersatzneubaumaßnahme A562/S13 wird der Forderung der zuständigen Wasserbehörde Rechnung getragen, die Abführung des Oberflächenwassers von der A562 auf den aktuellsten Stand der Technik zu bringen. Bisher wurde dieses ungefiltert in den Rhein geleitet, was auch mit den heute geltenden Richtlinien zum Umweltschutz nicht mehr in Einklang zu bringen ist. Zu diesem Zweck wird an der Anschlussstelle Bonn-Ramersdorf eine so genannte „Retentionsbodenfilteranlage“, sowie weitere Filter- und Regenwasserstauanlagen und ein Kanal errichtet, der letztlich das gefilterte Oberflächenwasser in den Rhein leitet.

Aufgrund fehlender Tiefenangaben der teils großen Versorgungsleitungen im Boden (Hochspannungskabel, Gastransportleitungen) müssen Such-schachtungen durchgeführt werden, um die exakte Lage der Versorgungs-leitungen zu erfassen. Diese Suchschachtungen werden derzeit durchgeführt. Die Ergebnisse sind Grundlage für den späteren Verlauf des Entwässerungs-kanals.

Die einspurige Verkehrsführung auf der Oberkasseler Straße (Höhe U-Bahnhof) mit Baustellenampel ist diesen vorbeschriebenen Tiefbaumaßnahmen geschuldet. Über die genaue Dauer dieser Baustelle liegen uns leider keine Angaben vor.

Wir werden an dieser Stelle neue Informationen zu den Baumaßnahmen im Ort teilen, wenn wir Kenntnis davon erlangen.

Luftbild U-Bahnareal mit Ort Ramersdorf.

Bauarbeiten im Umfeld A562 / U-Bahnhof 

Luftbild aus Google Earth

Einläuten der Weihnachtszeit in Ramersdorf -

Ramersdorfer Advent am 01.12.2019

06. Dezember 2019

 

Am Sonntag, den 01.12.2019 fand der diesjährige „Ramersdorfer Advent“ statt. Ein vielfältiges Programm aus musikalischen und textlichen Beiträgen sorgte traditionell für vorweihnachtliche Stimmung unter den Gästen, die sich am späten Nachmittag im Clubhaus des TC Blau-Gelb versammelt hatten.

 

In seiner Begrüßungsansprache verlas der 1. Vorsitzende Wilfried Mermagen seinen Wunschzettel, den er aus Ramersdorfer Sicht für das nächste Jahr hat: Verbrauchermarkt, Lärmschutz, Verkehrs- und Parkraumkonzept, Aufwertung U-Bahnhof und Gestaltung Kreisverkehr sind die herausfordernden Themen, die das vergangene Jahr geprägt haben und den Bürgerverein auch noch im neuen Jahr beschäftigen werden.

Im musikalischen Teil traten vier Ramersdorfer Kinder mit Weihnachtsliedern, gespielt auf Klavier und Trommel, auf. Neben der musikalischen Begleitung durch Gregor Kess übernahm Wilfried Mermagen den Gesangspart im Lied

"Der kleine Trommler“. Anschließend gaben die "Bottemelech‘s Jonge" einen bunten Mix sowohl aus traditionellen als auch in rheinischer Mundart vorgetragenen Weihnachtsklassikern zum Besten. Damit löste die Gesangsgruppe ein Geschenk ein, welches sie dem Bürgerverein zu seinem 110-jährigen Bestehen auf der Jubiläumsfeier im Juni überbracht hat.

Auch in diesem Jahr besuchte der Nikolaus die anwesenden Ramersdorfer, stilecht verkörpert durch unser Mitglied Robert Jeschenko. Alle Gäste erhielten von ihm einen kleinen Deko-Tannenbaum als Geschenk, handgefertigt in der Holzwerkstatt von Christian Günter.   

Der Vorstand bedankt sich von Herzen bei allen Künstlern und Mitwirkenden, die den Ramersdorfer Advent mit ihren tollen Beiträgen einmal mehr bereichert haben!

 

Pünktlich zum Einläuten der Adventszeit wurde auch der Weihnachtsbaum auf dem Dorfplatz „An de Löng“ aufgestellt und mit Lichtern geschmückt. Auch hierfür möchten wir an dieser Stelle allen Helfern und Sponsoren danken!

Der Bürgerverein wünscht allen Ramersdorferinnen und Ramersdorfern eine besinnliche Weihnachtszeit, frohe Festtage und einen guten Start ins neue Jahr 2020!

  

Der Bund Deutscher Architekten Bonn-Rhein-Sieg hat am 30.09.2019 eine Veranstaltung beim DLR durchgeführt, welche die zukünftige Verkehrs-entwicklung in Bonn zum Thema hatte. Insbesondere wurde der Fokus auf den Verkehrsknotenpunkt U-Bahnhof Ramersdorf gelegt, sowie auf bauliche Entwicklungspotenziale der Flächen zwischen Autobahnbrücke A562 und Oberkasseler Straße.

​Die Stadt Bonn hat 2018 einen Rahmenplan vorgelegt, wie die Flächen des ehemaligen Regierungsviertels zukünftig entwickelt werden sollen. Ziel ist u.a. die Stärkung des ÖPNV, des Fahrradverkehrs und die Errichtung von nutzungsgemischten Quartieren auf verfügbaren Freiflächen. Die rechts-rheinischen Flächen um den Brückenkopf der Konrad-Adenauer-Brücke mit Ramersdorf wurden in diesen Entwicklungsplan mit eingeschlossen.

Das Konzept des Stadtplanungsbüros Cityförster aus Hannover, das bei der BDA-Veranstaltung in seinen Grundzügen vorgestellt wurde, basiert auf vier innerstädtischen Verkehrsumsteigepunkten („City-Hubs“), welche neben mehrschichtigen Verkehrsinfrastrukturen auch Zentrenfunktionen übernehmen sollen. Einer dieser City-Hubs soll demnach der Bereich um den Ramersdorfer U-Bahnhof werden. Neben Bus- und Stadtbahnverkehr und dem möglichen Startpunkt einer Seilbahn über das Bundesviertel zum Venusberg scheint die städtebauliche Nachverdichtung mit größeren Baumassen ein Thema für diesen Standort zu sein. In verschiedenen studentischen Architekturentwürfen wurden Visionen einer Überbauung des U-Bahnareals inklusive der vorgelagerten Freiflächen präsentiert.

Einen Bericht des General-Anzeigers finden Sie unter diesem Link.

Zwar wurde bei der Veranstaltung am 30.09. mehrfach betont, dass es derzeit keine konkreten Pläne zur Errichtung von Gebäuden in diesem Teil von Ramersdorf gibt. Allerdings verdichten sich momentan die Spekulationen über solche Bestrebungen – nicht zuletzt aufgrund des vorgenannten Rahmenplanes und der Tatsache, dass die Attraktivität für Investoren an einem solchen Verkehrsknotenpunkt hoch ist und die Stadt Bonn dadurch mit großen finanziellen Einnahmen rechnen könnte.

Für uns als Ramersdorfer stellen sich natürlich vor diesem Hintergrund verschiedene Fragen, die der Bürgerverein Ramersdorf in jedem Fall aufgreifen wird. Zum einen haben wir selbstredend ein berechtigtes Interesse daran zu erfahren, was die Stadt Bonn mit diesem Areal zukünftig vorhat. Zum anderen ist es uns schon seit längerem ein Anliegen, gewisse Missstände im direkten Umfeld des U-Bahnhofes zu beheben. Schlechte Beleuchtung unter der Brücke, eine nicht funktionstaugliche WC-Anlage, ein unattraktiver Schotterparkplatz sowie weitere gestalterische und funktionale Mängel haben wir gegenüber Vertretern von Stadtverwaltung und Politik schon mehrfach deutlich gemacht und teilweise auch in konkrete Bürgeranträge gefasst.

Wir fragen uns, warum man nicht schon längst die – verglichen mit einer Neuplanung dieses Areals – relativ leicht zu realisierenden Potenziale in Angriff genommen hat. Denn Potenziale hat dieser Standort zweifelsohne: Eine WC-Anlage existiert prinzipiell und könnte mit vergleichsweise moderatem Aufwand saniert werden, im besten Fall sogar mit einem Kiosk erweitert werden. Das Gebiet verfügt darüber hinaus über einen attraktiven Baumbestand mit alten Platanen, welcher bei der Grünvernetzung zwischen Ennert/Rheinaue und nicht zuletzt bei der Verbesserung des Mikroklimas eine wichtige Aufgabe erfüllt.

Um auf die Veranstaltung des BDA zurückzukommen: Uns als Bürgerverein ist bewusst, dass wir uns früher oder später damit auseinandersetzen müssen, nicht nur fiktive Studentenentwürfe an diesem Ort zu betrachten, sondern mit konkreteren Plänen für weitere Neubauflächen im Süden Ramersdorfs. Wir hoffen, dass es den Entscheidungsträgern dann nicht nur darum gehen wird, möglichst viel neue vermarktungsfähige Büroflächen zu errichten, sondern eine maßstäbliche Mischnutzung zu erzeugen, die auch den Einwohnern Ramersdorfs Vorteile verschafft. Ebenso ist uns die Bewahrung von ortshistorischem Brauchtum ein Anliegen, daher muss die Nutzung des auf dieser Fläche befindlichen Festplatzes für das traditionelle Maifest weiterhin möglich sein. Weiterhin erwarten wir, dass vorhandene Missstände an diesem Ort unabhängig von langfristigen Entwicklungsplänen oder Planungsverfahren zeitnah beseitigt werden.

Wir haben folgende Haltung zu einer möglichen Entwicklung des U-Bahnareals:

  • Transparente Kommunikation der Stadt Bonn und der Lokalpolitik zu den Überlegungen und Vorhaben auf dieser Fläche

  • Einbeziehung der Anwohnerinnen und Anwohner des Ortes Ramersdorf bei jeglichen Plänen zur Umgestaltung oder Bebauung

  • Respektvoller Umgang mit vorhandenen Werten und qualitätvollen Strukturen, die der Ort Ramersdorf zu bieten hat

  • Der auf dem Gelände befindliche Festplatz muss erhalten bleiben oder auf einer geeigneten, ortsnahen Ersatzfläche vorgesehen werden

  • Keine weitere Belastung durch den motorisierten Individualverkehr für den Ort Ramersdorf

  • Aufwertung des erweiterten Umfeldes ohne „Angsträume“ inkl. dem Streifen unter der Autobahnbrücke muss gewährleistet werden

  • bestehender Baumbestand ist zu respektieren, die Grünvernetzung entlang Königswinterer Straße und Oberkasseler Straße ist aufrecht zu erhalten

  • neue Baumassen müssen maßstäblich sein, sowohl in Ausdehnung als auch in der Höhenentwicklung

  • kein reines Büroquartier, sondern Mischnutzung mit Einzelhandelsflächen, Restaurants, Arztpraxen, Wohnen etc.

  • Berücksichtigung des Regen- und Abwassermanagements, minimale Flächenversiegelung, keine zusätzlichen Einträge in hochausgelastete Abwasserkanäle, Pufferzonen zur Minderung von Starkregenereignissen 

 

Wenn die Zeit kommt, werden wir unsere Forderungen an die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung mit Nachdruck vertreten. Bitte helfen Sie uns, damit wir als Bürgerverein eine starke Stimme haben und unterstützen Sie unsere Positionen. Nur so können wir die Qualitäten unseres Ortes bewahren und gleichzeitig die sich ergebenden Chancen wahrnehmen.

Übersicht Verkehrskonzept Bonn, 2018 Stadtplanungsbüro Cityförster, Hannover

Quelle: Bundesstadt Bonn / www.bonn.de

Verkehrskonzept mit regionalen Umsteige-punkten und 4 innerstädtischen City-Hubs

Quelle: Vortrag Verena Brehm, Cityförster

Aufsicht Planungsgebiet Studentenarbeiten

Quelle: Google Maps

Luftbild U-Bahnareal mit Ort Ramersdorf.

Luftbild U-Bahnareal von Süden

Quelle: Google Earth

Studentischer Entwurf_U-Bahnareal Ramers

Studentischer Entwurfsbeitrag TH Köln

Quelle: BDA-Veranstaltung 30.09.2019

 

Zukunftspläne für das U-Bahnareal Ramersdorf

Veranstaltung des BDA am 30.09.2019

08. Oktober 2019

Artikel General Anzeiger Bonn

vom 01.10.2019

Artikel General Anzeiger Bonn

vom 12.11.2019

Neubau Lebensmittelmarkt - Infotermin am 11.07.2019

Realisierung rückt endlich näher

16. Juli 2019

 

Eine gute Nachricht: Die Pläne für den Supermarkt werden konkret. Am 11.07.2019 stellte der Projektentwickler zusammen mit dem zukünftigen Betreiber (EDEKA Buchner) die Pläne für den Neubau eines Lebensmittel-marktes in Ramersdorf vor.

Die Möglichkeit einer fußläufigen Einkaufsmöglichkeit von Waren für den täglichen Bedarf wird von vielen Ramersdorfern schon lange herbeigesehnt. Daher wurde die Präsentation des Vorhabens von allen Anwesenden positiv aufgenommen. Jedoch ein kleiner Wermutstropfen bleibt: Für das baurechtliche Genehmigungsverfahren werden wohl zwei weitere Jahre vergehen, bis der Baubeginn endlich erfolgen kann. Wir werden weiter berichten.

​Einen Artikel des General-Anzeigers zum Infotermin finden Sie hier.

  

Baugrundstück "Im Alten Wingert"

Quelle: Exposé der Bundesstadt Bonn

Artikel General Anzeiger Bonn

vom 16.07.2019

Rückblick: Jubiläumsfest 110 Jahre Bürgerverein Ramersdorf

am 28. Juni 2019 auf der Kommende

16. Juli 2019

 

Der Bürgerverein Ramersdorf 1909 e.V. hat zum 110-jährigen Bestehen seine Mitglieder und zahlreiche Ehrengäste am 28. Juni auf das Schlosshotel Kommende geladen. Bei heißen Außentemperaturen eröffneten die Bonner Böllerschützen das Fest pünktlich um 18 Uhr mit donnernden Salutschüssen.

Anschließend wurden die Gäste, Vertreter der befreundeten Vereine sowie Persönlichkeiten aus Lokalpolitik, Kultur und Wirtschaft vom 1. Vorsitzenden Wilfried Mermagen begrüßt.

Die Liste der Gratulanten beim Empfang mit Kölsch vom Fass auf der festlich hergerichteten Terrasse der Kommende war lang: Neben den Bürgervereinen Küdinghoven und Limperich (verteten durch Anja Lamottke und Karl Wengenroth) überreichten das Damenkomitee (Heike Schoroth), die Alten Maikönige (Thomas Fricke) und der Junggesellenverein (Moritz Bechtler) ihre Geschenke und Glückwünsche.

Nach den Vertretern vom Schüüreclub (Thomas Raderschall), dem Männergesangverein Loreley (Günter Stahlhofen und Hans-Jürgen Friedrichs) sowie Helmut Sauff von den „Bottemelech‘s Jonge“ überbrachte Schwester Katharina vom Herz-Jesu-Kloster noch ein ganz besonders Präsent: Die Ordensschwestern werden in der Klosterkapelle Ramersdorf einen exklusiven Gottesdienst für den Bürgerverein abhalten. Weiterhin überreichte Stefan Klemmer für die Sparkasse Köln/Bonn eine großzügige Geldspende.

In der Auflistung der Ehrengäste ebenso zu erwähnen sind die Repräsentanten aus der Beueler Politik: Der Stadtverordnete für Ramersdorf, Dr. Klaus-Peter Gilles (CDU), die Bezirksverordneten Marco Rudolph (CDU) und Dr. Martin Eßer (FDP) fanden anerkennende und zugleich motivierende Worte für die Arbeit des Bürgervereins.

Die anschließende Laudatio hielt der Beueler Bezirksbürgermeister Guido Déus, welcher auf die vielen erfolgreichen Initiativen des Bürgervereins in seiner 110-jährigen Geschichte, aber auch in der jüngeren Vergangenheit verwies. Eine Übersicht über die Historie des Bürgervereins beinhaltet die Festschrift, welche zu diesem Anlass verfasst und an die Gäste verteilt wurde. Die Jubiläums-festschrift ist auch als E-Paper zum Download verfügbar.

Zum Auftakt des gemütlichen Teils eröffnete Wilfried Mermagen das reichhaltige Grillbuffet bei stimmungsvoller Livemusik von Gregor Kess. Während einige Gäste noch den Sonnenuntergang vor der Kulisse der historischen Kommende mit herrlichem Blick auf Ramersdorf und die Bonner City genossen, kündigte sich ein weiterer Höhepunkt des Abends an: Der Vocalchor „Sing Sing“ begleitet von Gregor Kess präsentierte lokale und internationale Hits quer durch alle Jahrzehnte und Stilrichtungen.

Wir danken an dieser Stelle recht herzlich den vielen Unterstützern und Freunden des Bürgervereins, die zum Gelingen dieses tollen Festes beigetragen haben. Ganz besonders möchten wir uns jedoch bei allen unseren Mitgliedern bedanken, die dem Verein schon über viele Jahre treu sind und die somit dazu beitragen, dass unser Ramersdorf auch in Zukunft ein lebenswerter, traditionsreicher und vitaler Ort bleibt.

Einen Bericht des General-Anzeigers über unser Jubiläumsfest finden Sie hier.

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Festschrift zum 110-jährigen Jubiläum des Bürgervereins

Presseartikel aus General Anzeiger und Miteilungsblatt für Bonn-Beuel

18. April 2019

 

Ausbau S13 - Rückblick Infotermin vom 09.04.2019

Baumaßnahmen von Straßen.NRW und Deutsche Bahn

18. April 2019

Der Landesbetrieb Straßen.NRW hat am 09.04. gemeinsam mit der Deutschen Bahn eine Informationsveranstaltung im Hotel "Zur Post" durchgeführt, um die Baumaßnahmen der S13-Erweiterung vorzustellen. Leider blieben viele Fragen unbeantwortet, insbesondere die Erschließung der neuen S13-Haltestelle am Schießbergweg und wirksame, zeitgemäße Schallschutzwände entlang des Autobahndammes der A562.

Der Vorstand des Bürgervereins Ramersdorf war ähnlich enttäuscht wie die anwesenden Bürgerinnen und Bürger der LiKüRa-Ortschaften, welche sich Lösungsvorschläge und zukunftsfähige Planungen für die zu erwartenden Verkehrsprobleme erhofft hatten.

Wir werden die offenen Themen weiter verfolgen und in Kooperation mit den Bürgervereinen Küdinghoven und Limperich eruieren, welche Verfahrens-anträge wir bei den politischen Vertretern, bei der Stadt Bonn, Straßen.NRW oder der Deutschen Bahn stellen können. 

Einen Artikel des General-Anzeigers zum Infotermin finden Sie hier.

  

2019-04-09_Infotermin S13_Hotel zur Post

Informationsveranstaltung am 09.04.2019

Foto: General-Anzeiger Bonn

Artikel General Anzeiger Bonn

vom 17.04.2019

Ausbau S13 - Infotermin am Di. 09.04. um 17:30 Uhr

über Baumaßnahmen in Ramersdorf und Beuel-Süd

01. April 2019

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Verkehrsführung A562 mit Behelfsbrücke

Quelle: Straßen.NRW

Der Landesbetrieb Straßen.NRW baut gemeinsam mit der Deutschen Bahn eine neue Eisenbahnüberführung in der Nähe der Bonner Südbrücke. Wir haben bereits am 16.03. darüber berichtet. Der Neubau der Brücke ist notwendig, da die S-Bahn-Linie 13 zwischen Troisdorf und Bonn-Oberkassel verlängert und um ein zusätzliches Gleis erweitert wird. Wegen des umfangreichen Bauvorhabens muss auch die A 562 auf einer Länge von etwa 500 Metern umgebaut werden. Hierfür müssen während der Bauzeit Flächen in Anspruch genommen und gerodet werden.

Am Dienstag, den 09.04. laden Landesbetrieb Straßen.NRW und Deutsche Bahn zu einer Informationsveranstaltung ein, bei dem die Baumaßnahme und die dafür notwendigen Vorarbeiten vorgestellt werden. Der Termin findet um 17:30 Uhr im Hotel „Zur Post“, Königswinterer Str. 309, 53227 Bonn, statt. Alle interessierten Bürger sind eingeladen, sich hierbei von den Experten das Projekt erläutern zu lassen und Fragen zu stellen.

Wir als Bürgerverein haben zwischenzeitlich erfahren, dass an der A562 in naher Zukunft noch weitere Baumrodungen anstehen. Wir können zum jetzigen Zeitpunkt keine Aussage über einen – bedingt durch die Rodung – höheren Lärmpegel für die Bevölkerung in Ramersdorf machen. Wir bitten Sie, falls Sie direkte Fragen und Sorgen zum evtl. höheren Lärmpegel haben, sich an Straßen NRW unter folgender Kontaktadresse bzw. E-Mail Adresse zu wenden:

Region 3 – Regionalniederlassung Ville-Eifel
Autobahnen Bonn
Jülicher Ring 101-103
53874 Euskirchen

Friederike.Schaffrath@strassen.nrw.de

www.strassen.nrw.de

Weitere Informationen zu der Infrastrukturmaßnahme S13 in unserem Ort, die wir bisher verfügbar machen konnten, finden Sie auf unserer Internetseite unter diesem Link.

Neue Homepage ist online -

www.ramersdorf.net

17. März 2019

 
Luftbild Ortskern Ramersdorf Fotograf Klaus Göhring

Luftbild von Ramersdorf / Klaus Göhring

Der Bürgerverein Ramersdorf hat einen neuen Internetauftritt. Wir sind ab dem 17.03.2019 online. Am gleichen Tag findet die diesjährige Jahreshaupt-versammlung unseres Vereins statt, auf der die neue Website und viele andere Informationen präsentiert werden. Wir freuen uns, dass Sie uns im Netz besuchen und wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Durchstöbern der Seiten.

Außerdem hat der Bürgerverein seit Juli 2018 ein überarbeitetes Vereinslogo. Den "Schürreskarrenmann" haben wir als altbekannte, identitätsstiftende und im Brauchtum unseres Ortes fest verankerte Figur beibehalten und einem "Facelift" unterzogen. Eine zeitgemäße Farbgestaltung in warmen Goldbronzetönen und der kreisförmige Vereinsschriftzug runden das neue Logo ab. 

Neben aktuellen Themen zu Aktivitäten im Ort Ramersdorf und Umgebung enthält unsere Webpräsenz eine Vielzahl von Informationen zum historischen Ramersdorf, den Bürgerverein und andere Vereine im Ort. Die Seite soll eine Plattform für die Vereinsmitglieder und Ramersdorfer, aber auch für alle anderen Besucher sein, die sich für unseren Ort und für unsere Geschichte interessieren. Natürlich besteht auch die Gelegenheit, mit uns bzw. mit dem Vorstand des Bürgervereins in Kontakt zu treten. Wir freuen uns über Rückmeldungen jeder Art – Hinweise zu gewünschten Verbesserungen in unserem Ort oder Fragen zu unseren Aktivitäten sind jederzeit willkommen. Auf der Internetseite ist ein entsprechendes Kontaktformular hinterlegt.

Den zahlreichen Betrieben und Dienstleistern in unserem Ort bieten wir an, Name, Kontaktdaten, Firmenlogo auf unserer Seite abzubilden bzw. eine Verlinkung ihrer Webpräsenz herzustellen. Falls Sie diesbezüglich Interesse besteht, freuen wir uns über Ihre Nachricht.

  

Das neue Logo des Bürgervereins

Maßnahmen für Ausbau der S-Bahn-Linie 13 -

Baumaßnahmen in Ramersdorf

16. März 2019

 

Ende 2014 wurde der Ausbau der S13 zwischen Troisdorf und Bonn-Oberkassel beschlossen. Die mit der Durchführung verbundenen Baumaßnahmen werden auch unseren Ort bald erreichen. So wurden Anfang des Jahres bereits umfang-reiche Baumfällarbeiten an der A562 durchgeführt. Ab Sommer 2019 soll mit den eigentlichen Baumaßnahmen und Provisorien begonnen werden.

 

Es haben sich bereits einige Anwohner beim Bürgerverein über eine mögliche Erhöhung des Lärmpegels entlang der A562 erkundigt, welcher durch die erfolgten Baumfällarbeiten verursacht sein könnte. Das Ergebnis unserer bisherigen Recherchen haben wir in einem Mitgliederbrief dargestellt und an die unmittelbar betroffenen Haushalte entlang der A562 verteilt sowie im Schau-kasten an der alten Klostermauer Lindenstraße ausgehängt. Der Brief ist auch online im Downloadbereich verfügbar.

 

Über die durch Fällung von Bäumen bedingte Lärmbelästigung hinaus ist allerdings zu vermuten, dass auf den Ort Ramersdorf in den kommenden Jahren noch weitere einschneidende Belastungen zukommen werden. Die anstehenden Baumaßnahmen ab Mitte 2019 machen u.a. Änderungen von Verkehrsführungen im Bereich der A562, dem Anschlusspunkt Beuel Süd und der Bahnüberführung Landgrabenweg notwendig, die eine Zunahme von Staus, Bau- und Verkehrslärm erwarten lassen.

 

Aus diesen Gründen haben wir das Thema an dieser Stelle aufgegriffen und geben Ihnen einen Kurzüberblick über die geplanten Maßnahmen. Die folgenden Informationen sind zum größten Teil von den Internetseiten der Deutschen Bahn und der Stadt Bonn entnommen.

 

Ausbau S-Bahn-Linie 13 – Beschreibung Bauabschnitt Süd:


Der Streckenabschnitt vom Bahnhof Bonn-Beuel bis zum Bahnhof Bonn-Oberkassel wird östlich der bestehenden Trasse eingleisig ausgebaut. Zusätzlich entsteht in Bonn-Ramersdorf ein neuer Haltepunkt. Der Haltepunkt wird sich an der Nordseite der Unterführung des Schießbergwegs unter der Bahnstrecke befinden. In unmittelbarer Nähe des Haltepunkts befindet sich die Zentrale von T-Mobile und auch die Straßenbahnhaltestelle „Schießbergweg“ befindet sich nur etwa 100 m entfernt.

Der Haltepunkt wird vermutlich sehr einfach gehalten und aus wenig mehr als einem Bahnsteig und einer Zugangstreppe oder -rampe bestehen. Allerdings ist die Unterführung Schießbergweg nicht breit genug für ein drittes Gleis, so dass hier größere Umbauten erforderlich werden.

An der Küdinghovener Straße wird der Bahnübergang beseitigt und durch eine Unterführung für Fußgänger und Radfahrer ersetzt. Zudem werden auf diesem Bauabschnitt Straßenbrücken angepasst und zur Unterquerung der Autobahn A562 entsteht ein zusätzlicher Tunnel durch den Damm der Autobahn. Dieser liegt genau zwischen der hier noch in Tieflage verkehrenden Stadtbahnlinie 66 und der Autobahn.

 

Außerdem wird der Bahnhof Bonn-Oberkassel umgebaut – die Personenunterführung wird modernisiert und die bestehenden Rampen werden durch neue barrierefreie Anlagen ersetzt.

 

Schallschutz:

Bei Aus- und Neubaustrecken, wie bei diesem Projekt rund um die S 13, kommen die gesetzlichen Bestimmungen des Bundes-Immissionsschutz-gesetzes (BImSchG) zur Anwendung („Lärmvorsorge“). In Paragraf 41 heißt es, „[…] dass beim Neubau oder der wesentlichen Änderung von Verkehrswegen keine schädlichen Umwelteinwirkungen durch Verkehrsgeräusche hervorgerufen werden dürfen, die nach dem Stand der Technik vermeidbar sind“.

 

Die Vorkehrungen zum Schallschutz sehen eine Kombination von aktiven und passiven Schallschutzmaßnahmen vor. Aktiv nennt man Maßnahmen, die direkt an den Verkehrswegen liegen, beispielsweise Schallschutzwände. Passive Maßnahmen sind dagegen schalltechnische Verbesserungen an Gebäuden wie zum Beispiel der Einbau von Schallschutzfenstern und schalldämmenden Lüftern.

 

In einem Schallgutachten wurden die Schallimmissionswerte und die Veränderung durch die Baumaßnahme errechnet. Dabei basieren die Berechnungen auf den aktuellen Verkehrsprognosen, die dem Bundesverkehrs-wegeplan zugrunde liegen.

 

Geplante Schallschutzmaßnahmen:

Dort, wo sich neben der Strecke Wohnbebauung befindet, entstehen fast durchgängig Schallschutzwände. An Gebäuden, an denen es trotz der aktiven Schallschutzmaßnahmen zu Überschreitungen der Grenzwerte des Bundes-immissionsschutzgesetzes kommt, ist darüber hinaus die Umsetzung passiver Maßnahmen vorgesehen. Die betreffenden Haushalte und Gebäudebesitzer wurden zwischenzeitlich durch die Deutsche Bahn kontaktiert bzw. von einem beauftragten Schallschutzgutachter aufgesucht und über mögliche Maßnahmen informiert.

 

Soweit die Informationen, die uns zum Sachstand bisher vorliegen.


Wichtig: Sollten Sie zu der Gruppe der Gebäudeeigentümer gehören, die dem Grunde nach Anspruch auf ergänzenden passiven Lärmschutz haben und noch nicht informiert worden sein (bzw. Ihr Objekt noch nicht durch den von der Deutschen Bahn beauftragten Schallschutzgutachter begutachtet wurde), wenden Sie sich bitte an die Deutsche Bahn. Der beigefügten Karte können Sie entnehmen, ob Sie zu oben genannter Gruppe gehören. Die E-Mail Adresse für offizielle Anfragen lautet: s13@deutschebahn.com

 

Die ab Mitte 2019 beginnenden Bauaktivitäten für die Unterquerung der A562 und des Landgrabenweges werden uns voraussichtlich bis ins Jahr 2023 beschäftigen. Wie bereits oben beschrieben, werden die dafür notwendigen Errichtungen von provisorischen Brückenbauwerken, Verkehrsumlenkungen etc. wahrscheinlich mit Verkehrsbeschränkungen, Staus, Lärm und anderen Belastungen einhergehen.

 

Wir als Bürgerverein werden uns – wenn wir nähere Kenntnis der konkreten Pläne für diesen Bereich erlangt haben – mit der Frage beschäftigen, ob uns die zum Schutz der Anwohner geplanten Maßnahmen als auskömmlich erscheinen. Bei Bedarf werden mit den zuständigen Behörden, Ämtern bzw. der Kommunal-politik in den Dialog treten, um die zu erwartenden Belastungen für unsere Bewohner erträglicher zu gestalten.

 

Weitere Informationen zu den geplanten Infrastrukturvorhaben und dem Zeitplan selbiger finden Sie in den beigefügten Broschüren und Downloaddateien.

S13 - Bauabschnitt Süd

Quelle: Infobroschüre Deutsche Bahn

Schallausbreitung mit u. ohne Lärmschutz

Quelle: Infobroschüre Deutsche Bahn

Informationsbroschüre der Deutschen Bahn zum Ausbau der S-Bahn-Linie 13

Inhalte der Bürgerinformations-veranstaltung der Deutschen Bahn von 2015

Karte mit Kennzeichnung der Bereiche mit Anspruch auf ergänzenden passiven Lärmschutz

Visualisierung S13-Haltepunkt Ramersdorf

Quelle: Deutsche Bahn

S13-Bahntrasse (blau) und Unterquerung von A562 und Landgrabenweg (rot)

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