Aktuelle Themen in unserem Ort

Aktuelle Termine

Eierkrone_Dorfplatz_An_de_Löng.jpg

Jahreshauptversammlung 2021: geplanter Termin im Januar nicht möglich, weitere Informationen folgen

So. 14. Februar: LiKüRa-Zug muss ausfallen wegen COVID-19

zur Zeit keine weiteren Termine

 

 

25. Januar 2020

20. April 2020

11. Februar 2020

02. Mai 2020

19. November 2020

03. November 2020

17. Dezember 2020

28. November 2020

21. Januar 2021

 

Infotafeln zur Ortsgeschichte -

Umsetzung des Gemeimschaftsprojektes hat begonnen

21. Januar 2021

Vielen ist es wahrscheinlich schon aufgefallen: Seit einigen Wochen hängen an der Rückseite des Heiligenhäuschens „An de Löng“ zwei Informationstafeln. Auch am Bonner Bogen wurde eine Stele aufgestellt, weitere werden noch folgen. Diese Installationen an markanten Punkten in Ramersdorf und Oberkassel erzählen die bebilderte Geschichte unserer Orte – ein Projekt mit vielen Kooperationspartnern.

Seit 2017 befindet sich oberhalb des alten Steinbruches „Am Stingenberg“, wo im Jahr 1914 das Doppelgrab der Oberkasseler Menschen gefunden wurde, eine Aussichts- und Informationsplattform. Hier kann man nicht nur die fantastische Aussicht genießen, sondern sich gedanklich auch in die Kultur-landschaft von vor 14.000 Jahren versetzen. Die Plattform ist über verschiedene Wege von Oberkassel und Ramersdorf aus erreichbar und an den Rheinsteig angebunden.

Ergänzend dazu hat der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschafts-schutz in Kooperation mit anderen Partnern – u.a. mit dem Bürgerverein Ramersdorf und dem Heimatverein Oberkassel – ein Projekt vorangetrieben, welches Informationstafeln an wichtigen Punkten in den Ortslagen vorsieht.

Ziel dieser Tafeln ist es, an bedeutsamen Orten, Gebäuden oder Verkehrs-punkten am Fuße des Einstieges zum Rheinhöhenweg den Besuchern einen thematischen Einstieg in die Historie zu ermöglichen. Hierbei wird sowohl Bezug auf die Kulturlandschaft des Rheintales als auch auf die jüngere Geschichte und das reiche Kulturerbe der jeweiligen Standorte genommen. So zum Beispiel wird Wanderern, die am Ramersdorfer U-Bahnhof ankommen, die Historie der verkehrstechnischen Erschließung mit der Siebengebirgsbahn nähergebracht. Die Tafeln am Dorfplatz „An de Löng“ erzählen die Geschichte der Kommende und von Ramersdorf mit seinen lebendigen Traditionen wie Eierkrone und Schürreskarrenrennen zur Kirmes.

Auf dem Weg zu den „Oberkasseler Menschen“ lässt sich also vieles andere an Informationen entdecken. Abschließend sollen noch Hinweispfeile als Verbindungselemente und Wegweiser Richtung Rheinsteig und Aussichts-plattform angebracht werden.

Nach monatelanger Arbeit, Festlegung von geeigneten Standorten, Erstellung von Texten, Recherche nach Bildmaterial, Layout und Druck der Tafeln, sind nun die ersten Ergebnisse vor Ort sichtbar. Wir als Bürgerverein Ramersdorf waren aktiv an der Gestaltung beteiligt. Am 10.12.2020 wurden die ersten Informationstafeln am Heiligenhäuschen Ramersdorf und an der an der Alten Evangelischen Kirche Oberkassel angebracht. Auch die Stele an der Rheinpromenade des Bonner Bogens vor der ehemaligen Direktorenvilla der Zementfabrik steht bereits. Drei weitere Informationsstelen an den Standorten U-Bahnhof Ramersdorf, Bahnhof Oberkassel und Rheinufer Oberkassel folgen Anfang des Jahres 2021.

Wir danken den beteiligten Förderern und Partnern, die die Realisierung dieses Projektes möglich gemacht haben. Neben dem Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz e.V. war dies die Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege, der Landschaftsverband Rheinland, der Heimatverein Bonn-Oberkassel und der Bürgerverein Ramersdorf 1909 e.V.

Eigentlich war mit der Montage der Tafeln auch eine offizielle Einweihungsfeier geplant. Diese muss jedoch verständlicherweise wegen der anhaltenden Covid-19-Pandemie auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden – wir hoffen auf das Frühjahr.

Die Ramersdorfer Informationstafeln können sie rechts im Downloadbereich aufrufen. Einen Artikel des General-Anzeigers finden Sie unter diesem Link.

Informationstafeln am Dorfplatz "An de Löng" in Ramersdorf

Informationsstele am Bonner Bogen

Beteiligte Institutionen, Vereine, Förderer

Infotafel "Historie Ramersdorf I und Deutschordenskommende"

Infotafel "Historie Ramersdorf II und lebendige Traditionen"

Infotafel "Vom Industriestandort zum Bonner Bogen"

Artikel General-Anzeiger Bonn

vom 07.01.2021

 

Ergebnis Mitgliederbefragung Ortsbild -

Bürgerverein soll sich für eine angepasste Bebauung einsetzen

17. Dezember 2020

Nach vermehrten Anfragen von Mitgliedern und Anwohnern, die die sichtbaren Veränderung im alten Ortskern von Ramersdorf aufgrund von Neubauten hinterfragen, hat der Vorstand Anfang November 2020 eine Befragung aller Mitglieder zu diesem Thema beschlossen (wir haben bereits darüber berichtet, mehr dazu unter diesem Link). Nach Ablauf der Rückmeldefrist am 08.12.2020 liegt nun das Ergebnis vor.

Folgende Fragestellung haben wir an unsere Mitglieder gerichtet: Ist die Errichtung einer Immobilie, die sich nicht harmonisch in das Gesamtbild des Ortskerns einfügt, eine hinzunehmende und von den Bürgern akzeptierte optische Veränderung des Ortskerns oder möchte man den alten Ortskern in seinem optischen Erscheinungsbild erhalten? Hier ist das Ergebnis zu der konkreten Fragestellung:

  • 93 Stimmen für: Ja - der Bürgerverein Ramersdorf 1909 e.V. soll für eine     angepasste Bebauung im Ortskern von Ramersdorf auf die Stadt Bonn einwirken.

  • 16 Stimmen für: Nein - der Bürgerverein Ramersdorf 1909 e.V. soll dieses Thema nicht weiterverfolgen.

 

Somit haben sich 85% der teilnehmenden Befragten dafür ausgesprochen, den alten Ortskern in seinem optischen Erscheinungsbild nach Möglichkeit zu erhalten und diesbezüglich aktiv auf die Stadt Bonn einzuwirken. Bei 174 stimmberechtigten Mitgliedern und 109 abgegeben Stimmen liegt die Abstimmungsbeteiligung bei 63%, welche wir als relativ hoch und damit repräsentativ ansehen.

Wir werden dieses klare Mitgliedervotum als Auftrag annehmen und die folgerichtigen Schritte vorbereiten. In welcher Form wir an die zuständigen Ämter der Stadt Bonn bzw. an den Oberbürgermeister herantreten, ob beispielsweise mit einem Antrag für eine Gestaltungssatzung oder eine Erhaltungssatzung, werden wir in den nächsten Wochen eruieren. Dabei lassen wir als Vorstand des Bürgervereins uns von fach- und sachkundigen Experten beraten. Sobald es hierzu neue Informationen gibt, werden wir dies auf unsere Website bzw. in einer gesonderten Mitgliederinformation mitteilen.

Bebauungsstruktur Ortskern Ramersdorf

Modell 1990er Jahre

Stimmenverteilung Mitgliederbefragung

(Endergebnis vom 09.12.2020)

 

Vorstand des Bürgervereins tagt digital -

Mitgliederbefragung zur Zukunft des Ortsbildes beschlossen

28. November 2020

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen. Da der Vorstand des Bürgervereins aufgrund der aktuell gültigen Kontaktverbote keine Präsenz-termine abhalten kann, wurde am 09.11.2020 erstmals eine Vorstandssitzung als Internet-Konferenz abgehalten. Damit die für den Ort drängenden Themen nicht liegen bleiben, sind wir über dieses Format weiterhin voll handlungsfähig.

 

Die vierte Vorstandssitzung dieses Jahres war gleichzeitig die erste in der

111-jährigen Geschichte des Bürgervereins, die per Skype-Meeting statt-gefunden hat. Die Funktionen der Video- und Audioübertragung auf die Bildschirme ermöglicht die Diskussion, Abstimmung und Bearbeitung aller Inhalte von den heimischen Wohnräumen aus.

  

Unter anderem wurde bei diesem Termin eine Mitgliederbefragung zur zukünftigen Gestaltung des Ortsbildes beschlossen: In letzter Zeit erreichen uns immer mehr Zuschriften und Anfragen von Mitgliedern und Anwohnern, die sich über sichtbare Veränderungen historischer Straßenzüge in unserem Ort Gedanken machen. Es ist zu einem Trend geworden, dass Investoren oder Immobilienentwickler Grundstücke im Ortskern von Ramersdorf erwerben, zusammenlegen, bestehende kleinteiligere Baustrukturen entfernen und Neubauten errichten, welche sich nicht harmonisch in das Gesamtbild des Ortskerns einfügen. Da es in diesem Gebiet keinen gültigen Bebauungsplan gibt, fragt man sich, nach welchen Kriterien solche Neubauvorhaben genehmigt werden.

Wir als Vorstand greifen diese Problematik auf und treten nunmehr an unsere Mitglieder heran, um ein Meinungsbild einzuholen: Ist diese Entwicklung eine hinzunehmende und von den Bürgern akzeptierte optische Veränderung des Ortskerns oder möchte man den alten Ortskern in seinem optischen Erscheinungsbild erhalten? Je nachdem, wie das Ergebnis ausfällt, wird der Bürgerverein sich engagieren, um bei der Stadt Bonn auf diese Situation einzuwirken (oder auch nicht). Die Mitglieder werden dazu ab Mitte November Post von uns erhalten.

Vorstandssitzung als Videokonferenz

am 09.11.2020

Anschreiben an die Mitglieder zur Entwicklungsbefragung Ortsbild

Stimmzettel für die Mitglieder (Muster)

 

Edelweißpiraten-Tour zu Gast in Ramersdorf -

Rückblick: Wanderung mit Musik am 05.07.2020

19. November 2020

Die Steinbrüche und Seen entlang des Rheinhöhenweges, am Ennert und den nördlichen Ausläufern des Siebengebirges gelegen, kennt jeder Ortsansässige. Was jedoch viele nicht wissen ist, dass dieses Gebiet in den späten 1930er Jahren und auch noch während des zweiten Weltkrieges regelmäßig von den Kölner Edelweißpiraten für Ausflüge genutzt wurde.

 

Die Edelweißpiraten waren eine Gruppierung des passiven und in Einzelfällen auch des aktiven Widerstandes während der Nazizeit. Sie bestanden aus Jugendlichen beiden Geschlechts, die sich fernab von den diktatorischen Zwängen des NS-Staates ihre eigene Freiheit bewahren wollten. Im Sieben-gebirge und in den Wäldern rund um Dornheckensee, Blauen See und Märchensee verbrachten die Edelweißpiraten oft ihre Freizeit. Dabei wurden Lieder aus der Bündischen Jugend gesungen, manche von ihnen dichteten diese oder andere Lieder der verfeindeten HJ in ironischer Weise um - teilweise mit regimekritischen Texten. Die Edelweißpiraten wurden von der Gestapo verfolgt und in den späteren Kriegsjahren mit immer härteren Strafen versehen, einige wurden hingerichtet.

Um das Andenken an die damaligen Edelweißpiraten zu bewahren, veranstaltet der Edelweißpiratenclub e.V. jedes Jahr ein Festival in Köln, welches 2020 aufgrund der Corona-Pandemie jedoch nicht in der gewohnten Form stattfinden konnte. Daher wurde im Sommer eine „Edelweißpiratentour“ veranstaltet, bei der die Mitglieder, Nachfahren und interessierte Personen Wanderungen an verschiedene Orte aus der Historie der Edelweißpiraten unternehmen konnten.

Eine dieser Wanderungen fand am Samstag, den 05. Juli 2020 in Kooperation mit dem Bürgerverein Ramersdorf statt. Vom U-Bahnhof hinauf zu den vorgenannten Seen machten sich ca. 80 Personen auf den Weg, um an verschiedenen Stationen Geschichten über die Edelweißpiraten, aber auch Wissenswertes zu den Ramersdorfer „Schauplätzen“ zu erfahren. Musikalisch wurde das Ganze begleitet von Luana & Co mit Gitarrenklängen und Gesang, ganz in der Tradition der damaligen Edelweißpiraten.

 

An dieser Stelle möchten wir uns herzlich bei Herrn Hans-Peter Bürkner aus Oberkassel bedanken, der den Kontakt hergestellt und maßgeblich bei der Organisation mitgewirkt hat. Ebenso gilt unser Dank Herrn Jan Krauthäuser vom Vorstand des Edelweißpiratenclub e.V., der sehr authentische Einblicke in das Leben und Wirken der Edelweißpiraten geben konnte.

Für den General-Anzeiger haben wir die Wanderung nochmal wiederholt. Den Zeitungsartikel dazu finden Sie hier. Mehr über das Edelweißpiraten-Festival und die Edelweißpiratentour 2020 finden sie unter diesem Link: www.edelweisspiratenfestival.de

  

Auszüge aus Erzählungen von Hans Fricke (1926-2015)

»Wir sind bis in den Spätsommer fast jedes Wochenende auf Fahrt gegangen. Unsere Ziele waren Oberkassel-Niederdollendorf, dort waren einige kleinere Seen. Es befanden sich dort einige Höhlen in denen wir übernachtet haben und wo wir ungestört waren. Der Drachenfels war ebenfalls ein Ziel, so wie der Rolandsbogen, wo wir auf halber Höhe einen sehr schönen Lagerplatz hatten. (…)

Auf unseren Fahrten nahmen wir Farbe und Pinsel mit. Wir malten an Felswänden und Mauern einen Galgen mit Hakenkreuz und der SS in der Schlinge. Mir wurde erst nach dem Krieg bewusst, wie gefährlich und leichtsinnig wir gehandelt haben. (…)

1943 haben wir eine Fahrt ins Siebengebirge gemacht. Dort trafen wir Edelweißpiraten aus Düsseldorf und Wuppertal. Wir haben uns mit ihnen für Pfingsten am Blauen See verabredet. Es waren ungefähr 50 EP, die sich dort trafen. Es wurde beim Lagerfeuer diskutiert, neue Lieder wurden vermittelt und natürlich gesungen. Wir hatten unseren Spaß dabei.

Wir Kölner hatten am Felsensee eine Höhle, wo wir übernachteten. Es gab dort mehrere kleine Seen und Höhlen oder Stollen. Als wir am nächsten Morgen zu unseren Freunden an den Blauen See wollten, trafen wir nur noch einige Wuppertaler, die am Märchensee campiert hatten. Alle anderen waren von der Polizei kassiert worden. Es waren fast 25 aus dem Raum Düsseldorf. Wir mussten nun getrennt und mit äußerster Vorsicht die Heimfahrt antreten, um nicht aufzufallen.«

 

Quelle: Museen Köln, Ausstellung des NS-Dokumentationszentrums

der Stadt Köln, 2004/2005

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Edelweißpiraten am Rhein, um 1940/41

Quelle: NS-Dokumentationszentrum    

der Stadt Köln

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Station mit Musik am Dornheckensee

Weitere Fotos der Wanderung unter diesem Link des Edelweißpiratenclub e.V.

Artikel General Anzeiger Bonn

vom 14.08.2020

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Fricke_und Gruppe am Felsensee.jpg

Kölner Edelweißpiraten am "Felsensee" (Dornheckensee)

 

Kranzniederlegung am 18.10.2020 -

Ortsvereine bewahren die Tradition auch ohne Kirmes

03. November 2020

In diesem Jahr musste die traditionelle Schüürekirmes im Oktober aufgrund der Covid19-Pandemie leider ausfallen. Die Kranzniederlegung am Heiligen-häuschen zu Ehren der Kriegsopfer haben Vertreter der Ramersdorfer Vereine im kleinen Kreis durchgeführt – natürlich unter den gebotenen Abstandsregeln.

 

Auch wenn in diesem Jahr alles anders ist, versuchen die engagierten Mitglieder unserer ortsansässigen Vereine bestimmte Bräuche und Rituale so gut es geht fortzusetzen. Die Junggesellen haben im Frühjahr vorgemacht, dass man auch unter Einhaltung von strikten Regeln einen Maibaum stellen kann. Dieses Engagement setzt sich auch im "Corona-Herbst" mit der Kranzniederlegung fort, außerdem soll im Advent auch wieder ein liebevoll geschmückter Weihnachtsbaum "An de Löng" aufgestellt werden.

 

Allen tatkräftigen Unterstützern, die in dieser schwierigen Zeit das Beste aus der Lage machen, möchten wir recht herzlich Danken. Wir hoffen, im nächsten Jahr unsere traditionellen Feste wieder gemeinsam feiern zu können.

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Kranzniederlegung "An de Löng" 2020

 

100 Jahre Herz-Jesu-Kloster -

Schwestern der Franziskanerinnen begehen Jubiläumsjahr

02. Mai 2020

Im Jahr 1920 gründete die Gemeinschaft der Franziskanerinnen von Heiligsten Herzen Jesu – auch genannt Rekollektinnen – das Herz-Jesu-Kloster im Ort Ramersdorf. Die sechs verbliebenen Schwestern des Ordens können mit Stolz auf ihre 100-jährige Geschichte in Ramersdorf zurückblicken.

 

Große Jubiläumsfeiern sind aufgrund der COVID-19-Pandemie nicht möglich in dieser Zeit, daher begingen die Schwestern diesen „runden Geburtstag“ mit einer Messe im kleinsten Kreis. Bei allen Beschränkungen ließ der Bürger-verein, vertreten durch seinen 1. Vorsitzenden Wilfried Mermagen, es sich nicht nehmen, den Schwestern persönlich mit einer Dankesrede zu gratulieren – natürlich mit dem gebotenen Abstand und unter Erfüllung aller Hygieneauflagen. Er erinnerte in seiner Rede an die Geschichte des Klosters und an die Gründung und den Aufbau des Altenheimes nach dem Zweiten Weltkrieg. Auch die prägenden Persönlichkeiten unter den Schwestern, die in den vielen Jahrzehnten ihres Wirkens in Ramersdorf unvergessen geblieben sind, durften in dieser Laudatio nicht fehlen.  

Der Bürgerverein gratuliert an dieser Stelle nochmals herzlich zum hundert-jährigen Jubiläum und bedankt sich bei den Schwestern für ihr wertvolles Engagement im Ort. 

 

Einen Gastbeitrag zur Geschichte der Franziskanerinnen in Ramersdorf von Schwester Katharina finden Sie hier bzw. im Downloadbereich rechts. Ebenso können Sie den Zeitungsartikel des General-Anzeigers zu den Jubiläums-feierlichkeiten dort abrufen.

  

Bau des ersten Altenheimes 1948

Festrede zum 100-jährigen Jubiläum

Foto: General-Anzeiger Bonn

Gastbeitrag 100-jähriges Jubiläum

von Schwester Katharina

Artikel General Anzeiger Bonn

vom 28.04.2020

 

Aktuelle Informationen zum Seilbahnprojekt -

Gutachten, Presseberichte und Meinung des Bürgervereins

21. April 2020

​Seit März 2020 liegt der Stadt Bonn ein neues Gutachten für eine Seilbahn von Ramersdorf über das Bundesviertel bis zum Venusberg vor. Den Presse-berichten ist zu entnehmen, dass das Ingenieurbüro Spiekermann die Seilbahnpläne volkswirtschaftlich positiv bewertet. Der Bürgerverein Ramersdorf begrüßt diese Entwicklung grundsätzlich, benennt aber auch Verbesserungs-potenziale bei der rechtsrheinischen Anbindung.

Schon einige Jahren läuft eine Diskussion zu einem Seilbahnprojekt in Bonn. Die Idee ist eine urbane Seilbahn, die von Ramersdorf über den Rhein mit einer oder mehreren Zwischenstationen bis auf den Venusberg führen soll. Nachdem bereits 2017 ein technisches Gutachten über die grundsätzliche Machbarkeit angefertigt wurde, sind zwischenzeitlich auch die wirtschaftlichen Aspekte und das Kosten-Nutzen-Verhältnis näher untersucht worden. Durch die sich konkretisierenden Prüfungen seitens der Stadt Bonn wird das Thema Seilbahn seit einigen Wochen in der Presse und bei verschiedenen Bürgerinitiativen intensiv diskutiert. Wir geben Ihnen hier einen Überblick zum aktuellen Sachstand und wie der Vorstand des Bürgervereins zu dem Vorhaben steht.

Die oben erwähnte Machbarkeitsstudie des beratenden Ingenieurbüros "Verkehr, Städtebau und Umweltschutz GmbH" (VSU) aus Herzogenrath von Mai 2017 kommt zu dem Ergebnis, dass eine Seilbahn grundsätzlich technisch realisierbar ist. Es wurden zwei mögliche Trassenführungen im Abschnitt Bundesviertel - Venusberg identifiziert. Die komplette Machbarkeitsstudie können Sie hier abrufen.

Das im März dieses Jahres fertig gestellte Gutachten des Ingenieurbüros Spiekermann aus Düsseldorf mit Augenmerk auf die Wirtschaftlichkeit liegt uns zu diesem Zeitpunkt nicht vor. Auf der Homepage der Stadt Bonn wird das Ergebnis jedoch nach der sogenannten „standardisierten Bewertung“ als positiv dargestellt. Wie u.a. auch der General-Anzeiger berichtet, ist der volkswirt-schaftliche Nutzen einer solchen Seilbahn gegeben und damit förderwürdig durch das Land NRW. Den gesamten Artikel vom 11.03.2020 können Sie hier lesen.

Der Kölner Express nennt am 05.04.2020 folgende konkrete technische Ergebnisse aus dem Gutachten von Spiekermann Consulting Engineers:

  • Der Trassenverlauf ist vom Schießbergweg (rechtsrheinisch) bis zur Uni-Klinik (linksrheinisch) angedacht.

  • Die Strecke beträgt 4260 Meter.

  • Es gibt fünf Stationen: Schießbergweg, Rheinaue, UN-Campus, Hindenburgplatz, Uniklinik West.

  • Die Strecke soll sich an den vorhandenen Straßenzügen orientieren.

  • Die bönnsche Seilbahn soll aus zwei Einseil-Umlaufbahnen bestehen.

  • Die Fahrzeit auf der Gesamtstrecke beträgt 20 Minuten.

Der Vorstand des Bürgervereins hat sich in den letzten Monaten ebenfalls intensiv mit dem möglichen Seilbahnprojekt auseinandergesetzt, das Thema mit Fachleuten, Vertretern aus Politik, Verwaltung und bürgerlichen Interessens-gruppen eruiert und sich eine Meinung gebildet.

Wir sind zu der Auffassung gekommen, dass eine Seilbahn nicht nur große Chancen für die Stadt Bonn, sondern insbesondere auch für die Ramersdorfer-innen und Ramersdorfer bieten könnte. Die komfortable Erreichbarkeit der medizinischen Einrichtungen auf dem Venusberg für die Anwohner und die Reduzierung des Individualverkehrs in unserem Ort durch eine bessere Vernetzung des ÖPNV sind dabei nur zwei beispielhafte Aspekte.

Gleichzeitig weisen wir aber auch darauf hin, dass bei der Konkretisierung der Pläne einige Betrachtungen nachgeschärft werden sollten, um unerwünschte Fehlentwicklungen zu vermeiden. Eine Haltestelle in Ramersdorf sollte unbedingt eine vollumfängliche und nutzerfreundliche Verknüpfung aller verfügbaren öffentlichen Verkehrsmittel inklusive U-Bahn und Bus berücksichtigen. Daher stellt eine Endhaltestelle Schießbergweg aus unserer Sicht nicht die optimale Lösung dar. Eine Verlängerung zum U-Bahnhof Ramersdorf mit Schießbergweg als Zwischen- bzw. Umlenkstation wäre daher die vorteilhaftere Variante.

Der Bürgerverein hat dem General-Anzeiger eine Presseerklärung zu diesem Thema zukommen lassen. Den am 16.03.2020 veröffentlichten Artikel des General-Anzeigers dazu finden Sie hier.

Die Initiative „Seilbahn für Bonn“ verfolgt auf ihrer Homepage eine gleiche Argumentation und wirbt ebenfalls für die Verlegung der Endhaltestelle an den U-Bahnhof Ramersdorf. Weiterführende Informationen der Initiative erhalten Sie unter diesem Link.

Weiterhin sind wir an einer angemessenen Trassen- und Haltestellengestaltung interessiert, die das vorhandene Ortsbild, Grünflächen und Baumbestände sowie den Lärm- und Emissionsschutz berücksichtigen. Wir verweisen hier auf unsere Stellungnahme zu einer möglichen Entwicklung der Freiflächen am U-Bahnhof vom 08.10.2019, zu finden auf unserer Homepage. Den Artikel dazu erreichen Sie hier.

Beispiel urbane Seilbahn Koblenz

Quelle: www.rheingaulinie.de

mögliche Trassenführungen in Bonn

Quelle: Bundesstadt Bonn

Vorschlag für alternative Trassenführung zur Endhaltestelle U-Bahnhof Ramersdorf

Quelle: www.seilbahnbonn.de

Machbarkeitsstudie VSU GmbH

vom 19.05.2017

Quelle: Bundesstadt Bonn

Artikel General Anzeiger Bonn

vom 11.03.2020

Stellungnahme Bürgerverein Ramersdorf im General-Anzeiger

vom 16.03.2020

 

Jahreshauptversammlung am 19.01.2020 -

Bürgerverein blickt auf ein ereignisreiches Jahr zurück

25. Januar 2020

Am Sonntag, den 19.01.2020 fand die Jahreshauptversammlung des Bürger-vereins statt. Die Mitglieder wählten den amtierenden Vorstand für weitere zwei Jahre. Außerdem wurden die Jubilare geehrt, auf ein ereignisreiches Jahr 2019 zurückgeblickt und die aktuell herausfordernden Themen im Ort besprochen.

Beim Vortragen des Geschäftsberichtes für das abgelaufene Jubiläumsjahr ließ Geschäftsführerin Maren Günter nochmal viele Höhepunkte Revue passieren: Schüürekirmes, Paijastaufe und Ramersdorfer Advent gehören zum festen Bestandteil des Jahreskalenders der Ramersdorfer. Dazu kam 2019 das Jubiläumsfest zum 110-jährigen Bestehen des Bürgervereins im Juni auf der Kommende.

Aber auch bestehende Problemfelder wurden angesprochen und in der Versammlung diskutiert: Lärmschutz im Ort, Verkehrs- und Parkplatzprobleme, Mängel im Umfeld des U-Bahnhofes sind nur einige der Themen, die den Vorstand auch in den nächsten Jahren weiter beschäftigen werden.  

Einen ausführlichen Zeitungsartikel finden Sie hier.

Vorstand des Bürgervereins 2020

Artikel Schaufenster Beuel

vom 06.02.2020

 

Infrastrukturprojekte im Ort -

Brückenersatzneubau A562/S13 und Kanalarbeiten

11. Februar 2020

In Ramersdorf laufen aktuell verschiedene Baumaßnahmen im Bereich der Autobahntrasse A562 und im öffentlichen Straßenraum. Neben der Autobahn-unterquerung für die S13-Bahntrasse werden auf dem P+R Parkplatz unter der Brücke und im Bereich der Oberkasseler Straße Entwässerungssanierungen der A562 durchgeführt.

​Über die Maßnahmen für den Ausbau der S13 haben wir bereits im letzten Jahr berichtet. Die Informationen dazu erhalten Sie mit Mausklick auf das Veröffentlichungsdatum der Artikel vom 16.03.2019 und 18.04.2019.

Darüber hinaus erfolgen derzeit Suchschachtungen und Kanalarbeiten entlang der Autobahnbrücke im Bereich des U-Bahnhofs Ramersdorf. Auf Nachfrage bei Straßen.NRW hat uns Projektleiterin Friederike Schaffrath folgende Informa-tionen zukommen lassen:

Im Rahmen der Brückenersatzneubaumaßnahme A562/S13 wird der Forderung der zuständigen Wasserbehörde Rechnung getragen, die Abführung des Oberflächenwassers von der A562 auf den aktuellsten Stand der Technik zu bringen. Bisher wurde dieses ungefiltert in den Rhein geleitet, was auch mit den heute geltenden Richtlinien zum Umweltschutz nicht mehr in Einklang zu bringen ist. Zu diesem Zweck wird an der Anschlussstelle Bonn-Ramersdorf eine so genannte „Retentionsbodenfilteranlage“, sowie weitere Filter- und Regenwasserstauanlagen und ein Kanal errichtet, der letztlich das gefilterte Oberflächenwasser in den Rhein leitet.

Aufgrund fehlender Tiefenangaben der teils großen Versorgungsleitungen im Boden (Hochspannungskabel, Gastransportleitungen) müssen Such-schachtungen durchgeführt werden, um die exakte Lage der Versorgungs-leitungen zu erfassen. Diese Suchschachtungen werden derzeit durchgeführt. Die Ergebnisse sind Grundlage für den späteren Verlauf des Entwässerungs-kanals.

Die einspurige Verkehrsführung auf der Oberkasseler Straße (Höhe U-Bahnhof) mit Baustellenampel ist diesen vorbeschriebenen Tiefbaumaßnahmen geschuldet. Über die genaue Dauer dieser Baustelle liegen uns leider keine Angaben vor.

Wir werden an dieser Stelle neue Informationen zu den Baumaßnahmen im Ort teilen, wenn wir Kenntnis davon erlangen.

Luftbild U-Bahnareal mit Ort Ramersdorf.

Bauarbeiten im Umfeld A562 / U-Bahnhof 

Luftbild aus Google Earth

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