Geschichtliches über den Ort Ramersdorf

Geschichte der Ortschaft Ramersdorf

Zwischen Rhein und Ennert gelegen, am Fuße der nördlichen Ausläufer des Siebengebirges, liegt der Ort Ramers-dorf. Zusammen mit den Orten Küdinghoven und Limperich bildet Ramersdorf in der Bundesstadt Bonn den statistischen Bezirk Li-Kü-Ra.

Mit seinen rheinseitigen Flächen ist Ramersdorf seit den 1990er-Jahren Bestandteil des Bundesviertels. Von der ersten urkundlichen Erwähnung im 9. Jahrhundert bis heute hat Ramers-dorf eine bewegte Geschichte hinter sich. Bis ins 19. Jahrhundert lebten noch wenige hundert Bewohner hier, heute hat Ramersdorf ca. 1.800 Bewohner.

Die Deutschordenskommende Ramersdorf

Am Hang des auslaufenden Sieben-gebirges liegt die ehemalige Deutsch-ordenskommende oberhalb von Ramersdorf. Der Ort, an dem die Kommende entstand, wird urkundlich das erste Mal im 9. Jahrhundert erwähnt. Die mittelalterliche Kommen-de wurde um 1230 gegründet, bestand bis zur Säkularisation 1803 und ging anschließend in Privatbesitz. Nach einem Brand 1842 wurde die gesamte Anlage im Stil der Neugotik umgebaut. Einer Bürgerinitiative ist es zu ver-danken, dass das Gebäude Anfang der 1970er Jahre nicht dem Bau des Autobahnkreuzes von A 59 und A 562 zum Opfer fiel.

Bonner Bogen und

Portland-Zementwerk

Das heute als „Bonner Bogen“ bekannte Areal am Rhein hat eine interessante Entwicklung hinter sich. Hier befand sich das „Bonner Portland Zementwerk“. Nach der Einstellung der Produktion 1987 lag das Gelände jahrelang brach. Einige der alten Gebäude wurden 1989 unter Denk-malschutz gestellt und in den städtebaulichen Plan einer Entwick-lungsmaßnahme integriert. Um das historische Gebäudeensemble mit Wasserturm, ehemaliger Direktoren-villa und Rohmühle wurden zahlreiche moderne Bauten mit Büroflächen, Restaurants und ein Grandhotel errichtet.

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